Die Gemeinde bleibt positiv und nach vorne gerichtet. Dank vorhandener Reserven können die kurzfristig auftretenden Aufwandüberschüsse getragen werden. In den Folgejahren erwartet die Gemeinde wieder positive Ergebnisse. So sei es möglich, dass die Reserven mittelfristig leicht geäufnet werden und die Steueranlage kann trotz der notwendigen Investitionen stabil gehalten werden. Die strategischen Kennzahlen (Bilanzüberschuss, Bruttoverschuldung, Investitionen, Nettoschuld pro Einwohnende, Steueranlage) zeigen die Entwicklung der Gemeinde auf. Steigende Investitionen (z. B. für Schulhäuser) führen zu einer anziehenden Verschuldung. Gleichzeitig kann der Bilanzüberschuss (Reserve) bei konstanter Steueranlage von 1,58 stabil gehalten werden. Der Aufwandüberschuss im Steuerhaushalt wird insbesondere durch prognostizierte höhere Zahlungen von 3,3 Mio. Franken für den kantonalen Lastenausgleich verursacht.
Dem gegenüber steht eine positive Entwicklung beim Steuerertrag. Zudem soll der Investitionsanteil gesteigert werden.
Der Gemeinderat hat das Budget 2027 und den IAFP zuhanden des Parlaments verabschiedet. Budget und IAFP sind für die Parlamentssitzung vom 2. November 2026 traktandiert.