Gemeinde gewinnt dank eines 2:1

Gemeinde gewinnt dank eines 2:1

Nein, das ist nicht etwa ein Fussballresultat. Pro zwei Einwohnerinnen und Einwohnern soll eine Arbeitsstelle in der Gemeinde existieren. Das war bis jetzt so und soll dank der neuen Wirtschaftsstrategie auch so bleiben. Zumindest in diesem Punkt sind sich alle Parteien einig.

Doch das wird bei 400 Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern pro Jahr keine einfache Aufgabe bleiben. Deshalb soll eine Wirtschaftsstrategie helfen, dies hinzubekommen. «Köniz soll als Standort innovative und nachhaltige Unternehmen fördern, Arealentwicklung betreiben und ein qualitatives Wachstum anstreben mit durchmischten Ortsteilen», informiert Heidi Eberhard (FDP) aus der Geschäftsprüfungskommission. Laura Hoffmann (Grüne) kommentiert: «Den Fokus auf ansässige Firmen unterstützen wir und eine Standortstärkung für ausgewählte Branchen finden wir gut.» Kritischer sind die Stimmen von Mitte und der SVP. «Wir begrüssen, dass sich die Gemeinde für die KMU einsetzen will. Kritischer sehen wir das Wachstum von 400 Personen im Jahr. Das ist zu viel. Wir befürchten deshalb, dass das Verhältnis 2:1 nicht mehr erreicht werden kann. Es entsteht Baudruck auf die ländlichen Gebiete», betont Kathrin Gilgen (SVP). Es seien ganze Bauzonen im Wangental vorgesehen, verweist sie auf ein Planungspapier. Das sei ein Missverständnis, antwortet der Gemeinderat. Doch die SVP fürchtet weiter um das Kulturland. Nicht zuletzt deshalb, weil «Wirtschaftsförderung immer Raumplanung bedeutet», wie Sandra Röthlisberger (GLP) zusammenfasst.

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