8 Punkte aus 5 Spielen, so die Bilanz von Floorball Köniz Bern per Mitte Oktober. «Unsere Erwartung, dass die Meisterschaft extrem ausgeglichen ist, hat sich bewahrheitet», kommentiert Berliat die ersten vier Wochen. «Man sieht überall Überraschungen.» Ein Beispiel dafür seien «nicht budgetierte Punktverluste», etwa der Sieg erst in der Verlängerung gegen die Kloten-Dietlikon Jets oder Mitte Oktober gegen Thurgau, als man eine 5:0- und später die 6:2-Führung noch hergab. Die Niederlage im ersten Spiel gegen Langnau sei hingegen «fast unverzeihlich», so Berliat. «Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt und waren in allen Bereichen besser als der Gegner.» Jedoch habe die Effizienz gefehlt. Denn rein spielerisch und von der Entwicklung her sei er sehr zufrieden. Am 3. Oktober, auswärts gegen GC, fegten die Könizer die Zürcher schliesslich gleich mit 2:8 vom Platz. «Endlich konnten wir die gute Leistung in drei Punkte umsetzen», so Berliat. Dies gelte es nun weiterzuführen. «Wir können im Abschluss noch abgeklärter sein und in gewissen Spielsituationen noch etwas cleverer agieren.»
In den beiden ersten Cup-Spielen haben die Könizer die Pflicht erfüllt. In der nächsten Runde wartet mit Thun ein weiterer Top-Club aus der NLB. «Es hätte uns schlimmer treffen können», formuliert es der Trainer. Dennoch werde es kein Selbstläufer. Zumal das Derby sicher noch mehr Emotionen mit sich bringe.
Manuel Maurer, Vinz Burren, Nelio Rottaris und Mattia Schmied fallen zurzeit verletzt aus. «Das ist absolut ungünstig. Es sind Leute, die Punkte erzielen.» Schmied und Rottaris sollten Ende Oktober wieder ins Training einsteigen können, Burren Mitte bis Ende November. Bei Maurer sei es aktuell ungewiss, in welche Richtung es gehe.Die beiden neu verpflichteten Schweden Michael Jansson und Simon Götz hätten sich gut integriert. Dass man neben den Stammspielern zahlreiche Rückkehrer im Kader habe, bringe grosse Vorteile. «Viele kenne ich schon aus der U21. Das macht die Rollenverteilung einfacher.» Mit der Mannschaftszusammensetzung sei man deshalb, so Berliat, «sehr zufrieden».