Der Berner Bauern Verband ist auf Augenhöhe: mit den Konsumenten, den Produzenten und der Politik. Im Spannungsfeld aller Erwartungen an die Landwirtschaft weibelt der Präsident so emsig wie eine Biene, so ertragsreich wie eine Red- Holstein-Kuh und so trittsicher wie ein schwarzbraunes Bergschaf.
Gemeinde zieht das Vorhaben «Grün Köniz» zurück – vorerst. Heftig war der Widerstand, als der Gemeinderat verlauten liess, dass er die Grünpflege künftig im eigenen «Gärtchen» eingliedern will. So heftig, dass Köniz nun auf das Vorhaben verzichtet. Vom Tisch ist der Zankapfel aber noch nicht.
Wenn sich wenig ändert, ist die Bevölkerung entweder zufrieden oder verdrossen. Mit einer Wahlbeteiligung von etwas mehr als 31% war es in diesem Fall weder das eine noch das andere. Die marginalen Verschiebungen sind viel eher Vorboten einer Entwicklung.
«Gleiche Entlöhnung für alle Gemeinderatsmitglieder» – eine parlamentarische Initiative. Was die EVP-GLP-Mitte-Fraktion will, erinnert ein wenig an den Slogan aus der Frauenrechtsbewegung: «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.» Die Mitte lanciert demnächst die erste parlamentarische Initiative in der Geschichte der Gemeinde mit der Folge: weniger Lohn für das Gemeindepräsidium.
Die neue Budgetvorlage vereint die politischen Lager. Geschlossen, einheitlich, abgestützt. Die neue Budgetvorlage wird von einer breiten Mehrheit getragen. Eine unbefristete Erhöhung der Steueranlage auf 1,58 verbunden mit zusätzlichen Kürzungen von rund einer Mio. Franken – so lautet die Konsenslösung.
«Köniz ist immer dann gut, wenn die Vielfalt zusammenspielt», sagt die Grossrätin und Könizer Parlamentarierin. Von Zusammenspiel im Gemeinderat war aber zuletzt wenig zu spüren. Tanja Bauer will das ändern.
So wirklich Freude aufkommen will beim Blick auf die Rechnung
2021 nicht. Wenngleich die Berner besser abschneiden als budgetiert, so rutscht der Kanton doch erstmals seit 2012 wieder in ein Defizit sowie einen Finanzierungsfehlbetrag.
Kürzlich im ersten Wahlgang wiedergewählt und jetzt schon der Rücktritt. Was wie das Schicksal eines Fussbalklubtrainers klingt, ist das Resultat einer Gemeinderegierung, die vor einer Zerreissprobe steht. Der Kampf um genügend Steuergelder hat gezeigt, dass der Zusammenhalt der Mannschaft Gemeinderat Köniz besser sein könnte.
«Land wieder an die Urne» heisst es auf jenem Plakat, das manch grüne Matte oder Bauernhaus nun zusätzlich ziert. Der Aufruf wählen zu gehen, damit die ländlichen Interessen möglichst gut in Bern vertreten sind, ist auch einer, der viel mit dem Resultat der Wahlen zu tun hat.
Willkommen an Bord einer Schule, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert. Modelle für Ganztagesaufenthalte sind gefragt, wie das Pilotprojekt in Wabern im Schulhaus «Zündhölzli» zeigt. Geht es nach der SP, sollen solche Angebote möglichst bald auch in anderen Ortsteilen entstehen.