«Amt war eine Ehre für mich»

«Amt war eine Ehre für mich»

Bald nach seinem Zuzug nach Niedermuhlern wurde Daniel Müller Gemeindepräsident. Zusammen mit seiner Frau wohnt der 52-Jährige an aussichtsreicher Lage auf dem Längenberg. Beruflich ist er Leiter der Bank Spar+Leihkasse Riggisberg AG in Riggisberg. Ende Jahr ist der Grünliberale Politiker als Gemeindepräsident zurückgetreten. Im folgenden Kurzinterview zieht er Bilanz nach seiner 12-jährigen Tätigkeit als Gemeindepräsident.

Daniel Müller, Sie kamen als Auswärtiger auf den Längenberg. Wurden bald Gemeindepräsident, und dieses Amt haben Sie nun zwölf Jahre ausgeführt. Fühlen Sie sich hier integriert?
Ich kam als Stadtberner, im Jahre 1999, nach Niedermuhlern. Von dieser herrlichen Lage und über die Vorteile, die dieser Ort in Stadtnähe bietet, war ich fasziniert. Ich bin hier integriert, fühle mich wohl, und ich würde nicht mehr in die Stadt zurückgehen. Mein Arbeitsort im ländlichen Riggisberg hilft auch, dass mein Lebensmittelpunkt hier in der Region ist.

Waren Sie gerne Gemeindepräsident? Was war das Reizvolle daran?
Sehr, ja. Ein solches Amt innezuhaben, ist eine Ehre und mit Würde verbunden. Mit Stolz habe ich die Gemeinde Niedermuhlern in den Gremien auch ausserhalb des Längenbergs vertreten. Ich ging also mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Vieles aus diesem Amt werde ich vermissen.

Welche Bilanz aus Ihrer Tätigkeit ziehen Sie? Was hat sich in Niedermuhlern verändert?
Grundsätzlich ziehe ich eine positive Bilanz. Erfreulich ist, dass wir trotz weniger Schülern die Schule halten konnten. Wir waren erfolgreich im Kampf gegen die Hochspannungsleitung Mühleberg-Wattenwil. Der Bau einer neuen Leitung ist vom Tisch, und das ist für den Längenberg ein Erfolg. Zum Schluss meiner Amtszeit ist erfreulich, dass die Sternwarte Uecht mit dem Architekten Mario Botta in den Fokus rückt. Auch, dass mit dem Bau der ersten Liegenschaft der Überbauung «Baumgärtli» angefangen werden konnte. Und in das Strassennetz der Gemeinde haben wir viel investiert und dadurch ein Versprechen an die Bevölkerung eingelöst. Ich hatte auch ausnahmslos angenehme, engagierte und kompetente Gemeinderäte zur Seite. Besonders geschätzt habe ich auch die spannende und jederzeit sehr gute Zusammenarbeit mit unserer Verwaltung. Mit dem Gemeindeschreiber verbindet mich eine schöne Freundschaft.

Worauf freut sich nun der ehemalige Gemeindepräsident besonders?
Ich freue mich, in Zukunft einen Abend mehr daheim zu verbringen. Vorgenommen habe ich mir, mehr Zeit mit meiner Frau zu verbringen, zudem etwas mehr Sport zu treiben und mit meinen Freunden die Kameradschaft intensiver zu pflegen. Wenn das alles klappt, ist es für mich ein schönes Ziel, das ich mir für das Jahr 2016 vorgenommen habe.

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