Die Schweizerische Nationalbank senkte im vergangenen Jahr den Leitzins schrittweise auf 0 %. Dies stellte insbesondere das Zinsgeschäft vor Herausforderungen. Dank einer vorausschauenden Laufzeitgestaltung im Kreditgeschäft gelingt es der Bank dennoch, die Auswirkungen abzufedern. Das Hypothekargeschäft wächst um 17,8 Mio. Franken auf insgesamt 462,9 Mio. Franken. Der Bruttogewinn beläuft sich auf 2,8 Mio. Franken – neuer Höchstwert. Die Kundenausleihungen stiegen um 4,6 % auf 462,9 Mio. Franken. Auch auf der Passivseite zeigt sich das grosse Vertrauen in die Bank: Die Kundengelder nehmen insgesamt um 12,3 Mio. auf 352,7 Mio. Franken zu. Die Clientis weist einen Jahresgewinn von 928‘000 Franken aus. Erstmals soll der Delegiertenversammlung eine Gewinnausschüttung von 600‘000 Franken zugunsten der Trägergemeinden beantragt werden – verbunden mit einer 100%-Verzinsung des Dotationskapitals.
Das hervorragende Ergebnis sei nicht zuletzt dem Engagement der zehn Mitarbeitenden zu verdanken, betont die Bankleitung mit Verwaltungsratspräsidentin Danielle Julmy-Hort sowie Ivan Brügger, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Die Nähe zu Kundinnen und Kunden sowie zur Region bleibe auch künftig zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Deshalb schaut die Clientis Sparkasse Sense zuversichtlich ins Jahr 2026. Darf sie auch, nach diesem Rekordergebnis.