Die Zahlen sind beeindruckend. 25 Rennen bestritt Lorin Ritschard im vergangenen Winter, 20 mal stand er auf dem Podest. Von den sechs Super-Gs entschied er fünf für sich. So auch die letzten beiden in Hoch-Ybrig (SZ). Aufgrund des Wetters wurden die Rennen auf den Montag verschoben. Zuerst ging es um den Schweizer Meistertitel. «Nach einer soliden Fahrt kam ich mit der neuen Bestzeit ins Ziel. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass es eine gute Fahrt war und es für eine vordere Platzierung reichen wird», erzählt der Wünnewiler. Er habe gezweifelt, ob es der Sieg wird, da er den «einen oder anderen unötigen Fehler» gemacht habe. Nachdem feststand, dass er gewonnen hat, war die Freude gross. «Unglaublich, zweifacher Schweizer Meister», strahlt Ritschard. Denn schon wenige Wochen zuvor feierte er in Saas-Fee (VS) die Goldmedaille im Riesenslalom. Seiner Lieblingsdiszplin. «Den ganzen Sommer, Herbst und Winter habe ich auf diesen speziellen Tag hingearbeitet. Der erste Lauf schien wie für mich gesteckt und ich konnte alles abrufen, was ich in den letzten Monaten gelernt habe. Nach der Bestzeit im ersten Lauf gelang es ihm, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Damit ging für den 15-Jährigen ein Traum in Erfüllung. In Hoch-Ybrig sicherte er sich mit dem Sieg im zweiten Super-G auch Rang zwei in der Gesamtwertung des «Swisscom Jugend Cups».
Zum Abschluss meint Lorin Ritschard: «Ich freue mich auf die Vorbereitung für die nächste Saison und auf die FIS-Rennen. In denen werde ich mich dann langsam an die wirkliche Rennrealität herantasten.»
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