Wie ist das Bundesamt für Landestopografie swisstopo früher Gefahren begegnet? Und wie bewältigen und beobachten seine Experten sie heute? Einblick in solche Fragen geben sie der breiten Bevölkerung im Rahmen der Europäischen Denkmaltage sowie im Kontext von «100 Jahre Flugdienst swisstopo». Den eigenen Luftdienst gründete swisstopo nämlich 1926. Besonders in den Anfangsjahren setzten sich Bordfotografen und Piloten immer wieder einem grossen Unfallrisiko aus. Nun gehen Expertinnen und Experten mithilfe von Luftbildern, Fotografien und historischen Arbeitsinstrumenten auf die Thematik ein. Auf dem stündigen Rundgang erwarten die Besucherinnen und Besucher drei Inputs zum Thema Luftbild. Dabei befassen sie sich mit der Geschichte der Luftbilderstellung, der Konservierung von Luftbildern und der Beobachtung von Naturereignissen mittels Luftbild. Ein Beispiel ist der Absturz des Vermessungsflugzeugs Percival P.54 Survey Prince. Am 24. Juli 1957 war es für einen Fotoflug zwischen Bern-Belp und Samedan im Einsatz. Im Landeanflug stürzte es infolge eines Motorschadens nur wenige Kilometer von der Piste entfernt ab; ein Besatzungsmitglied starb, die zwei anderen wurden schwer verletzt.