Der 29. Juni dürfte den Betroffenen noch lange in Erinnerung bleiben. Nach der Alarmierung kurz vor 4 Uhr morgens konnten die Feuerwehren von Köniz sowie Schutz und Rettung Bern und Biel das Grossfeuer unter Kontrolle bringen. Die Zufahrt blieb während mehreren Stunden gesperrt. Das Dezernat Brände und Explosionen der Kantonspolizei ermittelte einen technischen Defekt als Brandursache.
«Dörfli» im Ausnahmezustand
Das Zentrum für Sozial- und Heilpädagogik Landorf Köniz – Schlössli Kehrsatz (ZSHKK) führt die Standorte Schlössli Kehrsatz sowie Weiermatt und Landorf in Köniz. Dieses liegt in lieblicher Lage am Rand der Gemeinde. Die Idylle wurde durch den Brand stark beeinträchtigt.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, stand zunächst der Dachstock des Wohnteils des Bauernhauses in Vollbrand, bevor das Feuer auf den Wohnteil selbst übergriff. Die Ausbreitung auf den Ökonomieteil und auf umliegende Wohnhäuser konnte verhindert werden. Das Bauernhaus ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausend Franken.
Betrieb bleibt gewährleistet
Planung und Wiederaufbau des vom Brand betroffenen Gebäudes dürften längere Zeit in Anspruch nehmen. Der normale Betrieb geht indes weiter; das Zentrum könne den vom Kanton definierten Auftrag wahrnehmen, wie auf Anfrage bestätigt wurde.
Das ZSHKK ist in den Bereichen Schule, Wohnen, Berufliche Integration und Elterncoaching tätig.