«Mein Heim ist mein Schloss», denken sich viele Besitzerinnen und Besitzer. Jeder Nagel fliesst in den Verkaufspreis mit ein. Doch schon die Bank erkennt in der Liegenschaft kein Schloss, sondern einfach nur ein gut unterhaltenes Haus. Der Käufer hingegen sieht all das, was er noch ändern möchte. Es entstehen drei verschiedene Preise. Nur eine solide Bewertung kann dies gut einordnen. Geht eine Immobilie zu teuer an den Markt, droht sie zum Ladenhüter zu werden, der dann erst viel später weit unter Wert verkauft werden kann. «Kommunikation ist zentral. Man muss auch das, was nicht gut ist, immer erwähnen», ergänzt derweil Roy Rocskai. Verkäufer und Käufer müssen stets gut informiert sein. Und das wird immer komplexer. Die Gesetze häufen sich: Energetik, Denkmalschutz, Landwirtschaftszone, illegale Bauten, Dienstbarkeiten, die im Grundbuch verankert sind. «Wir lernen fast bei jeder Liegenschaft wieder Neues dazu», weiss Marion Rocskai. Von Amtes wegen lauert manche Überraschung. Wohl dem, der die Profis an seiner Seite weiss. Denn nur sie wissen, wie man diese Minenfelder entschärfen kann.
Wie Generationenwohnen gelingen kann
Er gehört zu den Urgesteinen der Könizer Politik. Der ehemalige Parlamentarier Christian Roth hat sich…