Quantensprung fürs Schulmuseum

Quantensprung fürs Schulmuseum

Seit 17 Jahren gibt es das Schulmuseum Bern. Mit seiner riesigen Sammlung ist es schweizweit einzigartig. Diese soll in wenigen Monaten öffentlich zugänglich gemacht werden.

«Man lernt ein Leben lang», heisst es. Die Schulzeit jedoch hat irgendwann ein Ende. Gute und weniger gute Erinnerungen gehören wohl zu jeder Schulkindkarriere. Im Schulmuseum Bern werden nicht nur Erinnerungen geweckt. Es ermöglicht den Besuchenden auch ein Eintauchen in die Geschichte der öffentlichen Schule in der Schweiz.

In der historischen Lernwelt im Schloss Köniz ist ein Klassenzimmer aus den 1940er-Jahren entstanden; Gruppen können dort eine historische Unterrichtsstunde buchen. Dort und zu den üblichen Öffnungszeiten geben ehrenamtliche Gastgeberinnen Auskunft und lassen Vergangenes lebendig werden. Aktuell zeigt die Ausstellung Klassenfotos der letzten 150 Jahre.

Initiant des Schulmuseums war Kurt Hofer, langjähriger Könizer Lehrer. Inzwischen ist die Sammlung auf eindrückliche rund 80’000 Objekte aus den letzten 400 Jahren angewachsen.

Das Schulschaulager hinter dem Bahnhof Köniz wird derzeit neu organisiert und soll ab dem kommenden Frühjahr öffentlich zugänglich werden. Im März wird es erstmals Teil der Museumsnacht Bern. «Mit der Öffnung des Schaulagers findet ein Quantensprung statt», sagt Geschäftsleiter Angelo Romano. Und weist darauf hin, dass im Schulmuseum auch Forschung betrieben wird. «Unsere Sammlung ist ein Spiegelbild der sozialen Zustände verschiedener Epochen in der Schweiz. Wir sind das historische Gewissen der Schule.»

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