Das Ganze wird nach strengen Regelungen und einem ausgeklügelten System von den zuständigen Personen und den Freiwilligen verteilt und koordiniert. Etwa 32 Haushalte (das entspricht ca. 60 – 70 Personen) dürfen davon profitieren. Es sind Menschen in sozialer Not, Alleinerziehende, Pensionierte, Menschen ohne Arbeit oder jene mit vorläufigem Aufenthaltsstatus. Um überhaupt bei einer Abgabestelle Produkte beziehen zu dürfen, wird eine sogenannte Kundenkarte benötigt. Diese wird, nach der Prüfung der finanziellen Situation, ausschliesslich von Sozialfachstellen und nur an Menschen ausgestellt, die in Geldnot sind und für die auch Grundnahrungsmittel bereits grosse Ausgaben bedeuten können. 90 % der gespendeten Produkte sind Lebensmittel, diese werden von der zuständigen Zentrale in Grenchen mit einem Lieferwagen zugestellt. In Schwarzenburg selbst beteiligen sich zudem regionale Biobauernhöfe an den Spenden, zum Beispiel mit Eiern oder Rüebli und Kartoffeln. Auch Coop und die Migros sind Spender. Um 15 Uhr beginnt die Abgabe, die Reihenfolge wird jedes Mal neu ausgelost. Wer an der Reihe ist, macht mit einer Mitarbeiterin einen Rundgang durch das Angebot. Am Schluss gibt es oft noch eine Extrarunde und was dann noch übrig bleibt, wird in den Madame-Frigo-Kühlschrank in Schwarzenburg gefüllt. So kann Foodwaste verhindert und gleichzeitig armutsbetroffenen Menschen geholfen werden – die beiden wichtigsten Anliegen von Tischlein deck dich.
Wie Generationenwohnen gelingen kann
Er gehört zu den Urgesteinen der Könizer Politik. Der ehemalige Parlamentarier Christian Roth hat sich…