Umso mehr, als der einfache Buchstabe als visueller Auftritt, verbunden mit den verschiedenen Anwendungs- und Darstellungsmöglichkeiten 60‚000 Franken gekostet hat, wie die Gemeinde auf Anfrage den Journalistinnenn und Journalisten verrät. Ob das nötig war, fragen sich die Medienschaffenden anschliessend. Nach 15 Jahren ist es durchaus legitim, eine Auffrischung anzudenken. «Mit dem neuen Auftritt unterstreicht Köniz seine Werte: innovativ, dynamisch, pragmatisch, vielfältig – und schafft eine starke, wiedererkennbare Identität», heisst es in einer Medienmitteilung. Es wird wohl eine Weile dauern, bis sich die Einwohnerinnen und Einwohner daran gewöhnt haben, das musste unlängst auch Tourismus Schwarzsee bei seinem neuen Logo merken und erntete vorerst wenig Lob dafür. Wie gut das wandelbare «K» ankommt, liegt im Auge des Betrachters. Auf Rückfrage zeigen sich zwei einheimische Marketingfirmen aus Köniz etwas enttäuscht darüber, dass eine Stadtberner Agentur damit beautragt worden sei. Das «K» selbst bezeichnen die entsprechenden Grafiker als schlichte Lösung. Es erinnert zumindest ein wenig an die Agenda einer Kulturinstitution. Doch Köniz ist ja eine Gemeinde der Gegensätze, so wird auch der neue Auftritt seine Freunde und Freude finden, wie es auch entwelche geben wird, die ein wenig die Nase rümpfen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich…