Das Jahr 2000 hatte für viele eine besondere Bedeutung, auch angesichts des Jahrtausendwechsels. Das traf auch auf den damaligen Pfarrer Andreas Schmutz zu, der mit Gleichgesinnten die Wandergruppe Flamatt ins Leben rief. Dass diese von Anfang an konfessionell und politisch neutral gedacht war, kommt auch heute noch im Zusatz «ökumenisch» zum Ausdruck.
Die ökumenische Wandergruppe ging auf eine gemeinsame Idee der römisch-katholischen und der reformierten Kirchen sowie der Gemeinde Wünnewil-Flamatt zurück. «Der Grundgedanke war, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam die nähere und weitere Umgebung zu erkunden», erklärt Eelke Schmutz. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern, wanderte allerdings damals aus Berufsgründen nur sporadisch mit. «Das gemeinsame Wandern gibt Gelegenheit für gute Gespräche. Wir lernen viele Gegenden in den Kantonen Freiburg und Bern kennen», erklärt sie. Einige Wanderungen führten sogar über die Kantonsgrenzen hinweg «in die weite Welt». Als neue Leiterinnen konnten Monika Steinhauer und Erika Lienhard gewonnen werden.
Die Wanderungen dauern vier bis fünf Stunden und umfassen zwischen sechs und acht Kilometer. Startpunkt ist jeweils am Mittwochmorgen um 10 Uhr beim Begegnungszentrum Flamatt.
Weitere Informationen gibt’s unter wfue.ch/60plus.