«Wenn man vor Ort ist und miteinander redet, entstehen fast immer Lösungen», sagt Zbinden. Zuvor nennt er einige Beispiele jüngerer Vergangenheit, in denen wichtige Wohnungsprojekte von Privaten ins Stocken geraten sind. Sandra Röthlisberger (GLP) hingegen meint, «fast alles von der Wohnstrategie ist ja schon umgesetzt.» Eine Motion für dieses Problem einzureichen, sei «mit Kanonen auf Spatzen geschossen», befindet Monika Röthlisberger (Grüne) und betont, die Grünen hätten es ja nicht so mit Waffen. Die FDP hat sogar ihre Meinung geändert und stellt sich nun gegen die Motion: «Bei komplexen Bauprojekten wird schon lange miteinander geredet», erwidert Ronald Sonderegger (FDP). Die innere Verdichtung, die Zbinden ebenfalls anspricht, sei wichtig und richtig, aber «das muss individuell angeschaut werden», meint Franziska Adam (SP). Die Haltung der anderen Parteien enttäuscht Roland Hofer (SVP): «Es wird immer alles schöngeredet.» Neo-Gemeinderat Dominic Amacher (FDP) weiss: «Beim Bauen geht es immer um Emotionen», und «jedes Objekt ist ein Einzelfall.» Seine Abteilung müsse das Baureglement einhalten, deshalb seien Voranfragen jeweils hilfreich und lösungsorientiert. Die anderen Parteien vertrauen dem neuen Gemeinderat und lehnen die Richtlinienmotion ab. Bauen schwer gemacht? Nein, meinen die meisten; die Zukunft wird es weisen.
Wie Generationenwohnen gelingen kann
Er gehört zu den Urgesteinen der Könizer Politik. Der ehemalige Parlamentarier Christian Roth hat sich…