Gute Nachrichten für Rümliger Schulkinder und ihre Eltern: Der Schulstandort Rümligen bleibt erhalten. Noch im März war dies fraglich gewesen: Zu tiefe prognostizierte Schülerinnen- und Schülerzahlen würden die kantonalen Vorgaben nicht mehr erfüllen, hiess es. Unter Mitwirkung der Bevölkerung versuchte eine Kerngruppe, Lösungen zu finden. «Es zeigten sich verschiedene Vorteile für den Erhalt des Schulstandorts Rümligen», schreibt der Gemeinderat. Er verweist auf die bereits renovierten und den heutigen Anforderungen angepassten Schulräume, aber auch auf die Anzahl Schulkinder, die bei einer Schliessung nach Riggisberg transportiert werden müssten. Deshalb beschloss der Gemeinderat auf Antrag der Schulkommission den Erhalt des Schulstandorts. Um genügend Schülerinnen und Schüler zu haben, können künftig auch Kinder aus den anderen Ortsteilen die bestehende Basisstufe sowie die 3. bis 6. Klasse in Rümligen besuchen. Die Vorteile dieses Modelles dürften einige Familien ansprechen, wie man an der vergleichbaren Situation mit dem Belper Schulstandort Belpberg sieht. Doch auch ohne viele Wechselnde haben sich die Vorzeichen geändert: Dank des Zuzugs einer Familie sowie weiterer erwarteter Kinder steigt die prognostizierte Schülerzahl in Rümligen für das Schuljahr 2027/28 von 13 auf 16 Kinder, wie der Gemeinderat kommuniziert. Daher sei der Schulinspektor bereit, dem Standort zwei Schuljahre für die Weiterentwicklung zu gewähren. Nun machen sich die Abteilung Bildung und die Schulleitungen an die weitere Ausarbeitung des Projekts.