Zu Dutzenden strömten sie ins weite Rund. Jungen und Mädchen, mehrheitlich in die grün-schwarzen Jacken des Klubs gekleidet.
Rückblende: Wenige Minuten zuvor stand Zbinden noch für seinen letzten Gang im Sägemehl gegen Janis Bill und erledigte die letzte Aufgabe souverän mit einem Sieg. Dann folgte der Auftritt von Michael Ledermann und Severin Schwander, die ihm befahlen, den berühmten Nagel ins Brett zu schlagen, um die Zwilchhosen aufzuhängen. Schwander ehrt Zbinden mit einigen Anekdoten vergangener Tage. Er erzählt von Zbindens Verletzungspech und von seiner Vorbildfunktion. Höchste Zeit, ihn zu schultern, damit er zum Abschied wie ein Schwingerkönig dem Publikum zuwinken darf.
Der Applaus währt minutenlang. Bei den Jungschwingern gibt es kein Halten mehr. Ihrem Leiter zu Ehren strömen sie herein und beschenken ihn. Zbinden braucht nicht viele Worte; ein Blick in sein Gesicht genügt, um aufzuzeigen, wie sehr ihn dieser Aufmarsch berührt. Verdientermassen, denn der technische Leiter der Jungschwinger «macht einen hervorragenden Job», sind sich einige Eltern am Platzrand einig. Für den Schwingklub Schwarzenburg ist und bleibt er immer «der Wertvolle».