Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1915: Diakonissen wurden nach Bern entsandt, um eine private Krankenpflege aufzubauen. Wenige Jahre später entstand an der Alpenstrasse ein erstes Haus für ältere Menschen – doch der Platz wurde knapp. Mit dem Neubau auf dem Weyergut-Areal in Wabern begann 1976 ein neues Kapitel. Seither hat sich die Institution, die heute mehr als 130 Mitarbeitende zählt, kontinuierlich weiterentwickelt. Ein grosser Meilenstein für das Weyergut Bethanien war die umfassende Sanierung ab dem Jahr 2017. Bei dieser wurde es unter anderem mit einem spezialisierten Wohnbereich für Menschen mit dementiellen Erkrankungen und einem öffentlich zugänglichen Restaurant erweitert. 2019 konnten die Bewohnenden, die zwischenzeitlich in Belp und Grosshöchstetten gelebt hatten, schliesslich nach Wabern zurückziehen. Das Jubiläum wird nun während des ganzen Jahres mit verschiedenen Veranstaltungen und Konzerten zelebriert. Höhepunkt ist das Sommerfest am 23. August, zu dem die Bevölkerung aus Wabern, Bern und der Umgebung eingeladen ist. Das Fest soll allen Beteiligten Dank zollen. «Das Weyergut Bethanien lebt von und mit den Menschen, die hier wohnen und arbeiten. Ihr Engagement und der Zusammenhalt tragen unseren Alltag – gestern, heute und in Zukunft», sagt Matthias Volkers, Leiter Betriebe.