Ein Projekt, von dem alle profitieren

Ein Projekt, von dem alle profitieren

Die b-h-b-Brocki begeht am 9. Mai ihr fünfjähriges Bestehen. Der Verein dahinter ist ein schönes Beispiel für gesellschaftliches Engagement.

Viele Jahre betrieb der Frauenverein das Gwunderstübli vis-à-vis des nun ehemaligen Bahnhofs. Doch nach dem Vereinsende standen die Betreiberinnen vor Herausforderungen, nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie. Als Gabriela und Philipp Grau-Hollenstein davon erfuhren, war für sie schnell klar, dass sie helfen wollen. Gemeinsam mit vier weiteren Personen gründeten sie einen Verein, um die Brockenstube übernehmen zu können – praktisch nahtlos, inklusive Inventar und noch vorhandener Ware. «Es läuft super», freut sich Vorstandsmitglied Gabriela Grau-Hollenstein im Vorfeld des 5-Jahre-Jubiläums. «bringe – hole – bruche» lautet die namensgebende Philosophie der Brocki. Der nicht gewinnorientierte Verein deckt mit den Einnahmen seine Kosten, sieben Personen betreiben die Brocki ehrenamtlich. Fällt ein Gewinn an, wird dieser gespendet – ebenso wie nicht verkaufte, gut erhaltene Ware, insbesondere Kleidung. Davon profitiert haben bisher unter anderem der Oberwangener Verein Ungerwägs, der Hilfsgüter nach Moldawien bringt, und ein kleines Hilfswerk, das in Rumänien aktiv ist. Dank des Engagements des Teams wird weniger weggeworfen, es gibt weiterhin Brocki-Schätze zu entdecken und soziale Organisationen erhalten Unterstützung. Eine Erfolgsgeschichte, von der alle profitieren.

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