«Man muss das nun sinnvoll zu Ende denken, denn wir haben das Wichtigste vergessen», meint er. Doch das Problem liegt bei den Zuständigkeiten. Der Kanton ist Eigentümer des Bodens und plant 2034 eine umfassende Sanierung der Lerbermatt. Möglich also, dass der Kunstrasen dann wieder weichen muss. «Da bestehen einfach zu viele Unsicherheiten», betont Tatjana Rothenbühler (FDP). Nein, «die Chancen überwiegen die Risiken», meint Katja Streiff (EVP). Ob der Kanton beim Umbau wirklich einen solchen Eingriff wagen würde, bleibt fraglich. «Es ist schon eine komplizierte Situation, nun würde sie noch komplizierter», fasst Christina Aebischer (Grüne) zusammen. «Die Frage ist nicht, ob wir Kunstrasen wollen oder nicht, sondern ob der Zeitpunkt stimmt», stellt Neo-Gemeinderätin Dominique Bühler (Grüne) fest. Nein, tut er nicht, weil «wir ein bewilligtes Projekt haben und der FC Wabern keine Verzögerung wünscht», so Bühler weiter. Deshalb wandelt Zbinden seine Motion in ein Postulat um. Simsalabim – und schon wird daraus ein schönes Zeichen nach aus-sen, dass die ganze Politik einen Kunstrasen wünscht. Ein Signal an den Kanton.
Wie Generationenwohnen gelingen kann
Er gehört zu den Urgesteinen der Könizer Politik. Der ehemalige Parlamentarier Christian Roth hat sich…