Gemeinderat fühlt erhöhten Puls

Gemeinderat fühlt erhöhten Puls

Geschosshöhe, Nutzungsziffer, Vekehrsrichtpläne: Das zweite Atelier zur Ortsplanungsrevision in Laupen fühlt den Puls der Bevölkerung.

«Heute ist ein wichtiger Anlass», sagt Raumplaner Bernhard Leder am zweiten Planungsatelier zur Ortsplanungsrevision. Anfang März haben sich rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Aula eingefunden. Im 2025 habe die Kommission intensiv gearbeitet und sich diesen Februar mit dem Gemeinderat getroffen. Leder präsentiert die Stossrichtungen und Zwischenergebnisse: Reduzierung der Zahl der Nutzungs- und Bauzonen, Orientierung an Zentrum (Stedtli und Vorstadt), Achsen (Wohngebiete) und Gürtel (Arbeitsgebiete), langfristige Strategie zur Lenkung der räumlichen Entwicklung. Dabei geht es einerseits um Vereinfachung, aber auch darum, «an geeigneten Standorten» Potenziale für ein Wachstum nach innen zu definieren. Die Rede ist etwa von einer Erhöhung der zulässigen Höhe in je einer Wohn- und Mischzone um einen Meter. Oder wäre allenfalls sogar eine Zone mit vier statt heute drei erlaubten Geschossen nötig? Leder betont, dies sei vorerst nur eine Hypothese. Eine zweite besagt, dass die Nutzungsziffer zukünftig eine stärkere Nutzung einer Parzelle erlauben könnte. «Aber vielleicht kommen Sie zu einem anderen Schluss.» Die Anwesenden begeben sich zu vier Posten, wo sie ihre Ideen, Wünsche und Vorschläge zu Papier bringen. Es besteht ein grosser Frage- und Redebedarf, der Zeitplan kann kaum eingehalten werden. Gemeindepräsidentin Bettina Schwab zieht Bilanz: «Heute konnten wir den Puls fühlen. Wir werden Ihre Inputs im Gemeinderat diskutieren. An der Mitwirkung im 4. Quartal wird es wieder Gelegenheit geben, sich einzubringen.»

Teilen Sie diesen Bereich

Beitrag:
«Gemeinderat fühlt erhöhten Puls»

Die meistgelesenen Artikel

Kontakt

Datenupload

Der einfachste Weg uns Ihre Daten zu senden!

Werbeberatung

Step 1 of 2