«Die Auslegeordnung der letzten Legislatur hat zu keiner Reform geführt», bemängelt Benjamin Marti (SVP). Das soll nun anders werden. Jetzt sei ein guter Zeitpunkt, meint David Müller (Grüne). Aber man müsse «über den Abtausch der Direktionen hinaus denken». Lennart Koch (SP) präzisiert: «Es reicht nicht nur, Schnittstellen aufzuzählen, sondern Abläufe und Zuständigkeiten zu erklären, damit die Organisation nachvollziehbar wird.» Sogar die restriktive FDP ist dafür, trotz der Kosten. «Es entsteht ein Mehrwert für die Gemeinde und die Steuerzahler», streicht Selin Lopez (FDP) heraus, denn «Qualität ist wichtiger als die Kosten», resümiert Toni Eder (Die Mitte). Schnittstellen sind das zentrale Wort im Rat, «denn diese haben eine Geschichte, nämlich den Eindruck mangelhafter Zusammenarbeit und von Silodenken», fasst Marti (SVP) die letzte Legislatur zusammen. Das soll nun besser werden, und das Parlament will dem Gemeinderat deshalb solide Richtlinien mit auf den Weg geben, betont Monika Röthlisberger (Grüne) aus der Geschäftsprüfungskommission. Gemeindepräsidentin Tanja Bauer (SP) ermahnt das Parlament, dies zügig zu tun und nicht zu lange zu warten: «Jetzt ist das Fenster offen, aber nicht zu lange, sonst verunsichert das nur alle.»
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