1,8 Mio. Franken Ertragsüberschuss weist die Gemeinde Köniz für das Jahr 2025 aus. Der Betrag wird der finanzpolitischen Reserve zugeführt. 24 Mio. Franken beträgt der Bilanzüberschuss (gleich wie im Vorjahr). Köniz hat die Liegenschaften an der Schwarzenburgstrasse 230-236 gekauft und hat zu diesem Zweck weiteres Kapital aufgenommen. Die Verschuldung beläuft sich neu auf 402,8 Mio. Franken. Etwas nachdenklich stimmen auch die nach wie vor vielen Einsprachen für dringend benötigte bauliche Massnahmen. Diese führen immer wieder zu teuren Verzögerungen. Immerhin: 1,8 Mio. Franken mehr konnten im Jahr 2025 investiert werden (gegenüber dem Jahr 2024). Insgesamt hat Köniz 19,7 Mio. in Sanierungen und Erweiterungen von Schulanlagen, den Strassenwerterhalt und den öffentlichen Verkehr gesteckt. Erfreulich hingegen ist, dass der Bilanzüberschuss stabil bleibt, obschon 4,5 Mio. Franken in das Stiftungskapital Schloss Köniz geflossen sind. Im Jahr 2026 wird die Sanierung des «Ritterhuus» den Haushalt nochmals mit 3,5 Mio. Franken belasten. Gemeindepräsidentin Tanja Bauer zieht ein positives Fazit: «Dank einer umsichtigen Finanzplanung hat sich der finanzielle Handlungsspielraum der Gemeinde in den vergangenen Jahren merklich vergrössert.» In der Tat hat sich die Lage seit der Anhebung der Steuern deutlich beruhigt und stabilisiert. Dennoch muss gesagt sein, dass ein Investitionsstau keine Massnahme ist und die Verschuldung immer mehr Zinszahlungen bedingt.