Tempo 30 in Flamatt

Tempo 30 in Flamatt

Ein neuer Kreisel, eine Tempo-30-Zone mit freiem Übergang für die Fusgänger, mehr Bäume. Diese und weitere Massnahmen sollen den Dorfkern sicherer und schöner machen.

Das kommt nicht bei allen gut an. Tempo-30-Zonen haben ihre Gegner. Dieser Langsamverkehr wird von der Post bis zum Coop gelten. Überall dort sollen Passanten die Strasse frei überqueren können. Das sei doch gefährlich, war aus der Bevölkerung zu vernehmen. Die Vertreter von Gemeinde und Kanton nahmen Stellung zu allen Befürchtungen. Auch zur Verlangsamung auf Tempo 30. Da zu Stosszeiten der Verkehr ohnehin nur zäh fliesse, sei Tempo 30 im Dorfkern keineswegs ein Nachteil. Für den besseren Verkehrsfluss soll ferner ein neuer Kreisel beim Hotel Moléson sorgen. Dieser entsteht um einen Autobahnpfeiler herum und hilft etwa dem Verkehr aus der Richtung Neuenegg, sich besser einzugliedern. Die Fahrzeuge aus dieser Richtung können in den Stosszeiten oft nur darauf hoffen, dass ihnen jemand eine Lücke frei macht. Zudem wird die ganze Strasse mit einem Flüsterbelag ausgestattet und die Strassenlampen werden mit LED-Licht umgerüstet. Nimmt man den neuen Mehrzweckstreifen in der Mitte der Strasse, damit Velo und Auto besser aneinander vorbeikommen und denkt sich das Ganze mit zahlreichen Bäumen, so soll das Zentrum insgesamt auch schöner wirken. 6,3 Mio. Franken sind für diese Änderungen vorgesehen.

Die öffentliche Ausschreibung ist im Dezember geplant. Danach läuft die Einsprachefrist. Können die Einwände behoben werden, startet im Mai 2022 das Genehmigungsverfahren und im April 2023 könnten die Bauarbeiten beginnen.

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