«Unpassende» Täuferbewegung

«Unpassende» Täuferbewegung

«Unpassend» heisst der zweite Roman des Könizer Autors Markus A. Jost. Wie bei seinem ersten Roman «Die Suchenden» geht es wieder um die Geschichte der Täuferbewegung.

Diesmal beschreibt Jost deren Anfänge im 16. Jahrhundert. Er erzählt die Geschichte des Ehepaars Georg und Els Cajacob aus dem Graubünden. Auch diesmal sind historische Fakten die Grundlage des Romans, welche er mit unterhaltsamen Dialogen und fiktiven Episoden angereichert hat. «Alle Hauptpersonen im Roman sind historisch belegt», hält Jost fest. Im zweiten Teil sind das Täufer-Paar Leupold und Anna Scharnschlager aus Tirol die Hauptpersonen. Der Reformator Huldrych Zwingli und der habsburgische Erzherzog Ferdinand I. sind die beiden Hauptgegner der Täufer. «Die Dialoge zwischen Zwingli und den Täufern sind spannungsgeladen, nur so wird der Roman glaubwürdig. Ich stelle aber auch die schwierige politische Situation dar, weshalb die Täufer als unpassend empfunden wurden.» Am meisten hätten ihn bei seiner Recherche die Herren von Liechtenstein überrascht: Diese hätten in ihren Herrschaften Täufer aufgenommen und sogar eine täuferische Reformation durchgeführt. Auch Bern spielt eine Rolle im Roman: Georg nimmt an der Berner Disputation im Januar 1528 teil. Er landet aber im Gefängnis und erhält Landesverweis, während Bern in der Folge reformiert wurde. 

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