Der FC Ueberstorf beisst in den sauren Apfel

Der FC Ueberstorf beisst in den sauren Apfel

Die Saison 2025/26 war nicht die Meisterschaft der Fussball-Vereine aus dem Gebiet der Könizer Zeitung | Der Sensetaler. Nach dem Abstieg des Fanionteams und der zweiten Mannschaft am Ende der vergangenen Saison konnte der FC Köniz weder in der 2. Liga interregional noch in der 3. Liga um den Wiederaufstieg mitreden. Der FC Ueberstorf muss nach drei Saisons in der 2. Liga interregional den Weg zurück in die 2. Liga regional antreten.

Nach einem Umbruch und vielen Wechseln auf den Trainerpositionen soll unter dem Präsidium von Slaven Savic in Köniz wieder Wert auf Kontinuität gelegt werden. Der FC Köniz mit insgesamt 20 Nachwuchsteams kümmert sich, ähnlich wie der FC Ostermundigen und der FC Breitenrain, seit Jahrzehnten in lobenswerter Art und Weise stark um die Nachwuchs-Förderung und die Integration zugewanderter Jugendlicher und deren Eingliederung in die Gesellschaft. Weil der FC Köniz in den meisten Altersklassen in leistungsstärkeren Kategorien mitwirkt, sollte es in Zukunft auch an Nachwuchs für die Aktivmannschaften nicht fehlen. Wie wichtig dem FC Köniz der Nachwuchs ist, zeigt sich, dass bereits jetzt für die kommende Saison ein neues Trainerteam für die B-Junioren (Ba) verpflichtet worden ist. Alexander Moll übernimmt die Rolle als Cheftrainer, unterstützt von Nicolas Otranto als Co-Trainer. Als eigenständiges Fördergefäss für Fussballtalente ist der FC Köniz stolz, Teil der Partnerschaft Bern zu sein, mit dem BSC Young Boys als Leadverein.

Ueberstorf: Abstieg in der dritten Saison

Nach dem souveränen Aufstieg am Ende der Saison 2022/23 muss der FC Ueberstorf nach drei Jahren Zugehörigkeit zur 2. Liga interregional den Weg zurück antreten. Die Analyse zeigt, dass es bei den Freiburgern überall gefehlt hat. Zu viele Tore kassiert, zu wenige geschossen. Doch graue Haare lässt man sich deshalb im Sensebezirk nicht wachsen. Nach dem Motto «hoppundhüfcü» steigt im Juli auf der Sportanlage das 48. Sommerfest, verbunden mit einem Grümpelturnier. Vom 24. bis 26. Juli können an drei Tagen Firmen und Vereine, Weiblein und Männlein, Senioren und Jugendliche, Talentierte und Unbegabte ihr Können mit dem Ball unter Beweis stellen.

Keine Aufsteiger aus der 3. Liga

In der Gruppe 2 der 3. Liga haben sich im Freiburger Fussballverband der FC Seisa 08, der FC Tafers-Alterswil und der FC Wünnewil-Flamatt geschlossen auf den Rängen 3 bis 5 klassiert. Der FC Bösingen-Laupen dagegen kämpfte bis zum Schluss gegen den Abstieg, konnte diesen aber nicht verhindern. Grund zum Feiern gab es beim FC Seisa 08. Mit Lucien Dähler gewann ein ehemaliger Seisa-08-Junior mit dem FC Thun den Meistertitel.

Im Fussballverband Bern/Jura zerrissen die Vereine in der 3. Liga ebenfalls keine dicken Stricke. Bestklassierter Klub war der FC Wabern, der die Saison auf Platz 5 abschloss. Auch in Wabern werden die vergangene und die bevorstehende Saison gefeiert und geplant. Am Samstag, 27. Juni, findet mit Mixed-Turnieren und Festwirtschaft das BERE Season End statt. 

Der FC Schwarzenburg und der SC Thörishaus haben mit einem Platz im hinteren Mittelfeld den Ligaerhalt geschafft, der FC Sternenberg dagegen, der Stammklub von YB-Sportchef Christoph Spycher, steigt in die 4. Liga ab. 

Trainerwechsel beim FC Schwarzenburg

Nach insgesamt neun erfolgreichen Jahren als Cheftrainer hat Sasa Nikolic im FC Schwarzenburg sein Amt per Ende dieser Saison abgegeben. In dieser Zeit hat er den Verein und die Mannschaft in aussergewöhnlicher Weise geprägt und weiterentwickelt. Seine Nachfolge tritt Janick Rohrbach an, ein bekanntes Gesicht aus den eigenen Reihen. Als ehemaliger Spieler kennt er die Werte, die Kultur und das Umfeld bestens. Unterstützt wird Rohrbach von den bisherigen Assistenten Raphael Riesen und Martin Schmied.

Der Bau eines neuen Kunstrasenfelds ist aktuell in der Planungsphase. Der Verein hat dem Gemeinderat vor einem Jahr das Projekt für ein Kunstrasen-Nebenfeld vorgestellt. Der Gemeinderat steht dem Vorhaben offen gegenüber, und die erforderlichen Grundlagenarbeiten werden geprüft. 

«Der Gemeinderat von Schwarzenburg wird das Kunstrasenfeld mit dem FC gemeinsam angehen und planen. Details werden Ende Juni im Gemeinderat besprochen und verabschiedet», berichtet Gemeindepräsident Urs Rohrbach auf Anfrage. 

Steigerungspotenzial auch bei den Frauen

Wie bei den Männern gibt es auch bei den Frauen Luft nach oben. Im Freiburger Fussballverband hat der FC Wünnewil-Flamatt die Saison in der 3. Liga auf Platz 5 abgeschlossen. Der FC Ueberstorf konnte dagegen auch bei den Frauen nicht brillieren und steigt in die 4. Liga ab. Im FVBJ spielten zwei Teams in der 4. Liga. Der FC Wabern belegte Rang 7, Team Schwarzwasser (SC Thörishaus) wurde Letzter.

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