Ob mit Velo, dem ÖV oder dem Car unterwegs, für alle Teilnehmenden der sechs SoLas der Pfadi Falkenstein hiess es zu Beginn der Sommerferien, Abschied von den Eltern und den Weg zu den verschiedenen Lagerplätzen in Angriff zu nehmen. Die Wölfe fuhren in diesem Sommer mit der Bahn nach Mürren, wo die Meute «Katiki» ins Thema Peter Pan eintauchte, und nach St. Stephan, wo die weiteren Meuten «Akela», «Siorax» und «Pitry» sich ins gallische Dorf wagten und auf Asterix und Obelix trafen. Wie normalerweise üblich, waren auch in diesem Jahr die Wölfe eine Woche lang in einem Haus einquartiert, von wo aus sie ihre Aktivitäten und Abenteuer erlebten. Die Einheiten der Pfadistufe fuhren traditionsgemäss mit den Velos auf den Lagerplatz und übernachteten dort in Gruppenzelten.
Die drei Pfadistufenlager fanden in drei Kantonen statt. In Neuenburg, wo der Trupp «Aventurin» und der Stamm «Phönix» sich in Les Brenets auf eine Zeitreise begaben. In Freiburg, wo der Trupp «Karuba» in Lutringen die Machenschaften der Mafia kennenlernte, und im Kanton Bern, wo der Stamm «Kognoi» in Neuenegg Mexico entdeckte. Währenddessen waren die «Pios» (Stufe der Fünfzehn-/Sechzehnjährigen) in Korsika mit Velos und Zelten unterwegs, um die Insel besser kennenzulernen und den Gruppenzusammenhalt untereinander zu fördern.
Verschiedene Erwartungen
Bei den Teilnehmenden nachgefragt wurden viele unterschiedliche Dinge genannt, auf die sie sich freuen und die sie im Lager erwarten. So sagt zum Beispiel «Gaur» vom Stamm «Phönix»: «Ich bin gespannt auf die zweitägige Hinreise mit Velo zum Lagerplatz sowie die Organisation.» Er freue sich auch auf das gute Essen, dass das Küchenteam zaubere. Für «Silena» von «Aventurin» dagegen ist der Höhepunkt, dass das Lage mit zwei Gruppen (Stamm «Phönix» und Trupp «Aventurin») gemeinsam stattfindet. «Und dass es überhaupt durchgeführt werden kann.» Das Leitungsteam dagegen wünscht sich ein «fägiges Sola» und: «Keine Verletzungen, nicht zu viel Stress, gutes Wetter sowie möglichst wenig Zecken.» «Vanja» und «Yin» fiebern den Nachtübungen entgegen und «grundsätzlich dem ganzen Lager.»
Corona-Schutzkonzepte
Selbstverständlich waren auch die SoLa nicht von Corona-
Schutzmassnahmen befreit. So gibt es ein offizielles Schutzkonzept für Lager, das von der Pfadibewegung Schweiz detailliert erarbeitet wurde. Darin werden unter anderem das Vorgehen bei Krankheits- und Verdachtsfällen in den Lagern geregelt und die Abstandsregeln zwischen den Teilnehmenden und den Leitenden sowie unter den Leitenden definiert. Zudem gilt für alle teilnehmenden Personen die Pflicht zu einem Corona-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Die allgemeinen Hygieneregeln des BAG sind ausformuliert und die Umsetzung des Schutzkonzeptes ist klar geregelt. Das alles bedeutete für die Lagerleitungen eine zusätzliche grosse Herausforderung und Verantwortung.