Lasst uns arbeiten – es macht Sinn

Lasst uns arbeiten – es macht Sinn

Immer wieder liest und hört man in der Coronakrise Ungemach von den Berner Gatronomiebetrieben. Nun möchten wir, vom Landhaus Liebefeld, uns zu Wort melden: «Bitte lasst uns arbeiten.» Wir stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern wollen den veränderten Umständen trotzen und vorwärtsschauen.

Seit Wochen halten wir uns permanent an Schutzkonzepte, alle Regeln erfüllen wir gerne und unsere Gäste helfen aktiv mit, dass alles gut funktioniert. Bisher wurden keine positiven Coro­nafälle im Gastrobereich gemeldet. Wir nehmen die Problematik ernst. Auch bei uns wurden alle Weihnachtsessen abgesagt, aber mit kreativen Ideen, wie unserem Gourmet-Lieferdienst, dem neuen Restaurant «Kultur & Käse» oder der Päckliaktion «Unterstützt uns» ist unser Personal voll ausgelastet und wir verdienen Geld. Wir arbeiten im Moment mit 43 engagierten Mitarbeitenden und brauchen keine Kurzarbeit. Somit spart der Kanton allein mit unserem Betrieb monatlich 82’500 Franken an Kurzarbeitsentschädigungen.
Wir wissen, dass nicht alle Gas­trobetriebe die gleichen Bedingungen haben, doch kann im Moment jeder selbstständig schliessen und über Kurzarbeit einen Teil der Kosten decken. Wir im Landhaus wollen aber arbeiten und empfinden es als wertvoll, unseren Gästen am Mittag oder Abend mit positiven Emotionen und einem feinen Essen wieder Hoffnung und Stärke zu geben für den momentan herausfordernden Allteg. Vor allem in der Krise tun gutes Essen und ein schöner Abend der Psyche doppelt gut.
Deshalb der Aufruf an die Politik sowie die Entscheidungsträger: «Bitte lasst uns arbeiten.»

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«Lasst uns arbeiten – es macht Sinn»

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