Dr. Jonas Joël Schmid, gebürtiger Rüschegger, erhält den Hauptpreis.Seine Dissertation untersucht erstmals umfassend, wie der Föderalismus die Energiewende in der Schweiz prägt – insbesondere im Bereich der Windenergie. Auf Basis von über 60 Windenergieprojekten analysiert Schmid die Rolle der Gemeindeautonomie in kantonal unterschiedlichen Planungs- und Bewilligungsverfahren. Die Arbeit zeigt, weshalb Windenergieprojekte häufig umstritten sind, und formuliert konkrete Verbesserungsmöglichkeiten. Darüber hinaus überzeugt die Dissertation mit einer theoretischen Struktur, die auch in anderen Politikfeldern Anwendung finden kann.
Ebenfalls mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wird Dr. Gabi Sonderegger für ihre transdisziplinäre Dissertation zu Nachhaltigkeitsstandards. Im Fokus stehen sogenannte Spillover-Effekte, durch die sich lokale Landnutzungen über geografische Grenzen hinaus auf Umwelt und Gesellschaft auswirken. Ihre Arbeit liefert die erste systematische Analyse dazu, inwiefern bestehende Nachhaltigkeitsstandards solche Effekte berücksichtigen. Die Auswertung der 100 bedeutendsten Standards zeigt, dass ökologische «Spillovers» deutlich stärker reguliert sind als soziale. Zudem erweisen sich privatwirtschaftliche Standards als umfassender als staatliche. Die Dissertation leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Steuerung global vernetzter Landnutzungssysteme. Die offizielle Preisfeier findet am Mittwoch, 18. März 2026, in der Universität Bern statt
Wie Generationenwohnen gelingen kann
Er gehört zu den Urgesteinen der Könizer Politik. Der ehemalige Parlamentarier Christian Roth hat sich…