Nächster Schritt zum Tunnel

Nächster Schritt zum Tunnel

Wichtiger Schritt in Richtung Tunnel Chrummmatt: Der Staatsrat beantragt einen Kredit für Studien, die für die Konkretisierung des Grossprojekts nötig sind.

Stimmt der Grosse Rat dem Kredit zu, rückt der Tunnel Chrummmatt seiner Realisierung einen grossen Schritt näher. Der Kanton könnte dann die Projektierungsarbeiten vergeben und innert drei Jahren die öffentliche Auflage durchführen. Wer aus Wünnewil, Ueberstorf oder Schmitten zum Autobahnanschluss Flamatt fährt, bleibt oft im Dorf stecken. Der Bahnübergang ist nur eines der Hindernisse. Gleichzeitig leiden viele Flamatterinnen und Flamatter unter dem Verkehrsaufkommen. Die 2022 durchgeführte Vorstudie zeigte, dass ein 1150 m langer, zweispuriger Tunnel zwischen dem Mühletal und einem neuen Knoten beim Autobahnanschluss realisierbar ist. Ein Gutachten zeigte letztes Jahr auf, dass rund 75 % des aktuellen Durchgangsverkehrs die neue Verbindung Chrummmatt-Tunnel nutzen würden. Ein Teil des Verkehrs aus dem oberen und mittleren Sensebezirk dürfte ebenfalls neu die Autobahn in Flamatt ansteuern, wodurch auch Düdingen entlastet würde. Mit einer «Park+Ride»-Anlage beim Bahnhof Flamatt, einer Buspriorisierung und Velowegen wollen die Verantwortlichen zudem den Umstieg auf den öV oder das Velo vereinfachen. Den Kredit von 4,32 Mio. Franken will der Kanton durch die Umwidmung von Geldern begleichen, die für das Projekt Umfahrungsstrasse Düdingen bestimmt waren – das aber im Hinblick auf den Tunnel Chrummmatt im kantonalen Richtplan zurückgestuft wurde. Der Grosse Rat wird voraussichtlich während der Septembersession über den Antrag befinden.

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