Eine kurze Geschichte, inspiriert von Verschreibern und Trennungsfehlern, die wir noch vor dem Druck entdeckten:
Die Wellen kräuseln sich sanft neben der Tagung des Stränderats. Die Lieberalen plädieren für Kuscheljustiz. «Es sind die allerbesten Tiere. Lasst uns sicherstellen, dass unseren Meisterschafen nichts passiert», heisst es in der intenstiven Rede gegen den Wolf. «Wir müssen jede Angrissfläche vermeiden.» Doch die Partei der kleinen Mütter sieht andere Prioritäten: «Wichtiger sind die Klimama-
ssnahmen!» Sie haben sich sogar mittels Blutproben damit auseinadergesetzt. Die Algerier, Nigerier und Parlemanterier unterstützen sie. «Ich will euren Sitzverslut», schreit nun der aggressive Hau-sabwart. Nur mit Mühe können ihn die Künsterlinnen mit ihren Taschen zurückhalten. Sie drücken ihm einen Kamillentee in die Hand: «Quai sauf!» – «Ihr seid eine Enttäschung», murmelt er. Doch ihnen ist wohlig warm in ihrem Kittel, denn sie tragen einen Schalfrock um den Hals. So stört sie auch der Lärm der Strasse nicht, der wegen eines fehlenden Kommas vom Verkehr (,) der Baupolizei und der Raumplanung laut dröhnt. Nebenan, im Schatten der Rubirken, grasen die Kühe im Cow-Working-Space. Um sie herum ist Manferd am abreiten, doch wegen einer Wesbeite verstribt er. «Meh, Meh!», tönt es nun von den erfolgreichen Schafen. «Das ist eben nur die Aussenwahrmehung», erklärt vom Boot aus ein Schiftsteller, doch da ändern Enten und ihre nahen Verwandten die Ausganslage mit lautem Schnattern. Viel angenehmer ist es nebenan im Gurn-igelbad. Am Strand demonstrieren derweil die schwersten FKK-ler für mehr Bluttfettwerte. Eine ihrer Pertnerinnen schrickt eine Schocknachricht. Da wird klar: Dank ihrer Belibetheit gilt nun der Konsensname.