«Tellensohn» schafft’s erneut an die Spitze

«Tellensohn» schafft’s erneut an die Spitze

Der neue Armbrustschützenkönig ist der alte: Simon Beyeler hat am 26. Eidgenössischen Armbrustschützenfest vom 19. Juli in Weesen/SG seinen Titel erfolgreich verteidigt. Seine Schwester Irène wurde hervorragende Dritte.

Das Schiesszelt war zum Bersten voll, als sich die besten acht Armbrustschützinnen und Armbrustschützen um den Meistertitel duellierten. Für die Qualifizierung in den Schlussfinal waren 30 Schüsse «stehend» und 30 Schüsse «kniend» nötig. Der Event schrieb Geschichte: Die Anlage mit 36 Laufscheiben galt vorübergehend als weltweit grösste Armbrust-Schiesssportanlage.

Erfolg als Familientradition
«Den Sportlerinnen und Sportlern stand keine leichte Aufgabe bevor», wie es in einer Mitteilung heisst. Heftige Gewitter forderten die Teilnehmenden zusätzlich.
Irène und Simon Beyeler trotzten den misslichen Umständen und blieben die Ruhe selbst. Ihr Engagement wurde mit dem 3. Schlussgrang beziehungsweise mit dem erneuten Titel des Armbrustschützenkönigs gekrönt. Simon Beyeler gelang das Kunststück, seinen Titel von 2016 genau zehn Jahre später erfolgreich zu verteidigen. «Ich war nicht optimal in den Stehend-Match gestartet. Das hat mich aber auch veranlasst, im Final der 2-Stellungsmeisterschaft noch mehr Sorge zu meinen Schüssen zu tragen», schaut der neue Schweizermeister zurück.

Eine lokale Grösse
Seit 1977 gibt es die Armbrustschützengesellschaft Schwarzenburg, die auf verschiedene nationale Erfolge zurückblicken kann. Der verdiente Titel des neuen Schweizermeisters kann als vorgezogenes Geschenk zum 50-Jahr-Jubiläum im 2027 betrachtet werden.

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