Wahlfreiheit auf dem Teller

Wahlfreiheit auf dem Teller

Immer lauter und deutlicher werden die Stadtberner Forderungen nach fleischlosen Kantinen und Schulen. Bürgerliche Grossrätinnen und Grossräte aus fünf Parteien wollen dieser Tendenz Einhalt gebieten – mit der Motion «Lebensmittelfreiheit und Unterstützung der Schweizer Landwirtschaft».

Einer der Motionäre ist der Grossrat Reto Zbinden (SVP) aus Mittelhäusern. «Diese Tendenz aus der Stadt Bern schränkt nicht nur die Wahl-
freiheit der Bürgerinnen und Bürger ein, sondern bedroht auch direkt das wirtschaftliche, soziale und ökologische Gleichgewicht der Schweizer Landwirtschaft, die bereits unter wachsendem Druck steht.» Das sehen weitere Grossräte aus der Mitte, der EVP, der EDU und der FDP ebenso und verlangen nun vom Regierungsrat zu gewährleisten, dass in öffentlichen Einrichtungen kein Verbot von Fleisch sowie tierischen Produkten ausgesprochen werden kann. Die Motion spricht von «Wahlfreiheit bei Lebensmitteln». Was eigentlich logisch klingt, ist gar nicht so selbstverständlich. Im April 2025 verlangte etwa der Studierendenrat der Universität eine rein vegane Mensa; «Tier im Fokus» lanciert eine Initiative, die Fleisch im öffentlichen Raum verbieten will. Im Stadttrat von Bern häufen sich ebenfalls Forderungen, die in eine ähnliche Richtung zielen.

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«Wahlfreiheit auf dem Teller»

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