Winterfreuden

Winterfreuden

Angebote vor der Haustüre.

Gurnigelbad

«Zu uns kommen hauptsächlich Eltern mit kleinen Kindern sowie Anfänger. Grössere und fortgeschrittene Gäste sind hingegen bei manchen anderen Skiliften besser aufgehoben», sagt Reto Mani. Der «Gantrisch Schnee Pass» bietet den Gästen freie Fahrt auf allen Liften der Gantrisch-Region. Zudem profitieren sie von 30 Prozent Rabatt in der Jungfrau Ski Region sowie von 50 Prozent bei den Kaiser­eggbahnen Schwarzsee. In der Vor- und Nachsaison erhalten sie in der Jungfrau Ski Region eine Tageskarte für 10 Franken. Ein Sturmschaden im vergangenen Jahr erforderte eine grössere Revision der Anlage, sodass ihr «finanziell die Hände gebunden waren für Neuinvestitionen». «Wir halten uns in der Regel an Altbewährtes und streben, wenn überhaupt, keine grösseren Änderungen an», so Mani.

SchneeSelital

Tagesgäste, Schulklassen, Skiclubs und Familien: Darauf zielt das Angebot von SchneeSelital in erster Linie ab. Saisonabo-Besitzerinnen und -Besitzer sind im Selital ebenso willkommen. «Diese Treue ist schlicht unbezahlbar», so Pascal Lorenzini, Verwaltungsrat der Skilifte Selital AG. «Neben den beiden im vergangenen Sommer wieder ‹tipptopp in Schuss› gebrachten Skiliften wartet im Gantrischgebiet der einzige ‹Zauberteppich› in der Region auf die Kinder», erklärt er. Ab sofort erhalten alle Saisonabo-Besitzer irgendeines Schweizer Skigebiets bei SchneeSelital 50 Prozent Rabatt. Verwaltungsratspräsident Stephan Lanz und sein Team hoffen auf Schnee im Dezember, um die Lifte nicht wieder bis nach Neujahr geschlossen halten zu müssen. Der «Gantrisch Schnee Pass» bietet eine «Schneeversicherung». Inhaber erhalten eine Tageskarte in der Jungfrau-Region für 10 Franken, sofern im Gantrischgebiet nicht Ski gefahren werden kann.

Rüschegg Eywald

«Mit unseren Angeboten fokussieren wir uns in erster Linie auf Tagesgäste und Kurzentschlossene. Doch es gibt auch Gruppenangebote, zum Beispiel für Firmenausflüge», sagt Manfred Baumann. Er ist Verwaltungsrat der Skilifte Rüschegg Eywald AG, zu der auch das Berghaus Lischboden gehört. Um den heutigen Anforderungen zu genügen, wurden seit der vergangenen Saison die «üblichen Investitionen betreffend Sicherheitsstandards» realisiert. Hinzu kam der Ersatz eines Lifthäuschens. «Entschleunigung lautet für den Eywald das Stichwort. Wir sind nah und somit stress- und staufrei erreichbar. Im Eywald ist entspanntes Skifahren noch möglich – ohne Ramba Zamba.» Den Wintersportlern stehen 13 Kilometer Piste zur Verfügung. Bügellifte erachtet Baumann gerade in Zeiten der Pandemie als «ein bevorzugtes Beförderungsmittel, da sich die Gäste nicht in Gebäuden wie Tal- oder Bergstationen oder geschlossenen Kabinen aufhalten müssen». Einzig die Einschränkungen in der Gastronomie seinen letzten Winter «brutal» gewesen – für Gäste, Personal und Ertrag.

Schneepark Riffenmatt

«Unsere Gäste sind vor allem Familien mit Kindern im Ski-Lern-Alter. Ideal ist es, wenn über die Festtage genügend Schnee auf den Matten liegt, sodass die Kinder ihre Weihnachtsgeschenke – Wintersport-Ausrüstungen – ausprobieren oder erste Gehversuche auf Skiern machen können», meint Roger Aebischer. Er ist «Löwen»-Gastgeber sowie Betreiber des 300 m langen Skilifts im Schneepark Riffenmatt. «Wir sind ganz klar auf Schnee angewiesen. Vor Jahren mussten wir mal mit Eisabrieb eine Piste herrichten, aber da waren Aufwand und Kosten schlichtweg zu hoch», so Aebischer. Gerade Familien mit kleineren Kindern ziehe es gerne ins Naherholungsgebiet Riffenmatt. Doch vor allem nach den Skiferien spüre man immer wieder, dass die Kinder für dieses Jahr «genug Winter» hatten und jetzt lieber wieder Velofahren möchten», resümiert Aebischer. In der aktuellen Lage müsse man weiter flexibel bleiben, da «wir nicht wissen, was noch alles kommt».

Skilift Ottenleue

Schlittschuhlaufen, Skifahren, Bobfahren sowie an Events teilnehmen, wie Fondueplausch, Family-Weekend inklusive Gratis-Skifahren oder sogar ein Skirennen: Das ist es, was die Gäste möchten, wenn sie hierherkommen. Sobald das zugefrorene Ottenleue-Seeli unter einer sicheren Eisschicht liegt, geht das «Schlöfle» in bergiger Natur los. Laut Benno Lehmann, Verwaltungsratspräsident der Skilift Egg Ottenleue AG, Sangernboden, laufen «die Vorbereitungen auf Hochtouren, damit wir parat sind für den ersten Schneefall, die winterliche Kälte und den Saisonauftakt». Erbaut wurde der Skilift im Jahr 1968. Abgesehen von den erforderlichen Sicherheitseinrichtungen wurde die Anlage seither kaum verändert. Die Höhe der Talstation liegt bei 1450 m, die Höhe der Bergstation bei 1600 m, die Skiliftlänge beträgt 700 m. Zum Skifahren und Snowboarden stehen 3,6 km Pisten zur Verfügung. Für Schulen und Gruppen wird der Lift auf Anfrage auch während der Woche in Betrieb genommen.

Langlaufzentrum Gantrisch 

Vom Gantrisch heisst es, er sei eine Langlaufhochburg mit seinem spektakulären Panorama und Blick auf Eiger, Mönch, Jungfrau und Thunersee, seinen verschneiten Wäldern und den ganzen Winter präparierten 45 km Loipen. Vorstandsmitglied Markus Sohn meint: «Haupteinstiegspunkte sind Schwarzenbühl Selital, Ottenleuebad und Gurnigel Wasserscheide.» Regelmässig werde in Reparaturen der Spurmaschinen und in die Skivermietungsstationen investiert, so ist die Station Riffenmatt gerade komplett erneuert worden. An drei Standorten – im Gurnigel Berghaus, im Restaurant Schwarzenbühl und beim Gasthaus Löwen in Riffenmatt – kann man Equipment mieten. Auch zum Langlaufunterricht kann man sich anmelden. Als Besonderheit in dieser Saison lanciert der «Naturpark Gantrisch» Mitfahrpunkte. Beim Restaurant Schwarzenbühl, bei der Wasserscheide und bei der Gantrischhütte werden Stelen aufgestellt, wo man sich treffen kann.

Gantrisch-Gurnigel

Dominiert von den markanten Felsbastionen Nünenen und Gantrisch geniessen Schneesportler in der Wintersportregion Gan­trisch-Gurnigel verschneite Wälder und glitzernde Hänge. «Sie tanken Sonne oder Vitamin D, bevor sie wieder in den nicht selten buchstäblich grauen Alltag zurückkehren», meint Manuel Weibel, Verwaltungsratspräsident der Skilifte Gantrisch Gurnigel AG. Weibel hofft, dass die Einladung auf der Website fortan wieder ihre volle Gültigkeit hat: «Wärmen Sie sich in der gemütlichen Gaststube oder im Pavillon auf und stärken Sie sich für die weiteren Abfahrten.» Denn im Vorjahr blieben die Gäste nicht aus, aber sie hielten sich deutlich weniger lang in der Gantrisch-Gurnigel-Region auf. Ab dieser Saison gibt es ein Pauschalangebot: Tageskarte inklusive Mittagessen für Erwachsene für 45 Franken und Kinder für 30 Franken. Ebenfalls neu ist das Karussell. Anspruchsvoller für die Cracks von morgen ist der Kinderskilift. Zudem ist Ski- und Snowboardunterricht für Klein und Gross möglich. Bewährt haben sich das Saisonabonnement und der «Gantrisch Schnee Pass». Bei zwei Erwachsenen fährt ab zwei Kindern eines gratis, gültig auf Stunden- und Tageskarten.

Gurten

Noch bis Ende Januar wird auf dem «Gurten – Park im Grünen» ein Lichtskulpturen-Erlebnis geboten. Das «Winter Wonderland» beherbergt auf einem rund 1 km langen Rundweg über 120 lebensgrosse «Tiere» und weitere Licht­objekte, bestehend aus 500’000 LED-Lichtern. Bernhard Schmocker, Geschäftsleitungsmitglied der Gurtenbahn Bern AG, Wabern, rät: «Rauf aus der Stadt, vor allem wenn sich der Gurten nebelfrei präsentiert.» Skifahren und Schlitteln soll nicht zuletzt einer preiswerten Schneesportförderung von Kindern von 3 bis 9 Jahren dienen. Die Tageskarte kostet 5 Franken, die Skivermietung das Gleiche – Ski, Stöcke, Skischuhe. Auf Wunsch wird Skischulunterricht erteilt. Kooperationspartner sind wiederum die Lenk Bergbahnen. Vorteile des «Gurten – Park im Grünen», hoffentlich bald als «Park im Weis­sen», sind laut Schmocker diese Attribute: «Stadtnah, günstig und bequem mit dem ÖV und Gurtenbahn zu erreichen. Nachhaltig.»

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