Fremd klingen die Namen: Taschkent, Mörön, Muscat. Die wenigsten wissen auf Anhieb, wo sich diese Städte auf dem Globus befinden. Doch auch ohne Wissen tauchen vor dem inneren Auge sofort Bilder auf von östlich anmutenden Basaren oder weitem Grasland. Daniel und Brigitte Hofstetter wissen, was sich hinter den fremdländisch klingenden Städtenamen verbirgt, haben die fernen Orte bereist. Wie exotische Perlen reihen sie sich auf der kommenden Reiseroute der beiden Reiseprofis aneinander. Zahlreiche Reisen hat das Ehepaar Hofstetter bereits hinter sich, doch nächsten Frühling starten sie mit einem ganz neuen Projekt. Mit ihrer eigenen kleinen Reiseagentur ziehen sie zum ersten Mal nicht alleine los, sondern lassen sich von anderen Reisenden begleiten.
In guten Händen
Die Idee hinter dem Angebot der extra gegründeten «T-Rex-Tours» ist simpel und funktioniert ganz nach dem Slogan «live the world – come with us»: Die geplante Reiseroute ist unterteilt in 28 Etappen. Jede Etappe kann gebucht werden, Fahrzeug inklusive. Bestens motorisiert und gerüstet mit der geballten Reiseerfahrung von Daniel und Brigitte Hofstetter geht es Kopf voran ins Abenteuer. Nach Ende der gebuchten Etappe wartet am Flughafen der Abschied und es geht zurück in die Schweiz, während Daniel und Brigitte Hofstetter die nächsten Reisegäste in Empfang nehmen und weiterziehen. Dass Reisen mehr sein kann als ein zweiwöchiger All-inclusive-Urlaub, das liegt Hofstetters am Herzen. «Wir wollen zeigen, wie man anders reisen kann, unsere Erfahrungen und unser Know-how weitergeben.» Oft habe man hier ein verzerrtes Bild, gerade von afrikanischen oder nahöstlichen Ländern und aus Unsicherheit oder Angst werden sie selten bereist. «Alle reden von später, aber irgendwann muss man es anpacken», so Daniel Hofstetter. Seine Frau Brigitte ergänzt: «Das wäre unser Wunsch, dass wir die Leute für unsere Art des Reisens begeistern können.» An vier Apéros lernen die Reisenden in spe das Ehepaar Hofstetter kennen, bekommen Infos zur Route und können das Fahrzeug sichten. Ob die Idee aufgeht, wird sich zeigen, die Reaktionen sind bislang sehr positiv. «Mal schauen, wer tatsächlich den Mumm hat», schmunzelt Brigitte Hofstetter.
Immer informiert bleiben
Denn etwas Mut gehört zu jeder Reise dazu. Schliesslich lässt man sich auf unbekannte Länder und Kulturen ein. «Man kann immer Pech haben», wissen Hofstetters. Doch gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Kritische Situationen gab es in all den Jahren keine. «Man muss auf die Einheimischen hören und Ratschläge auch akzeptieren», so Brigitte Hofstetter. So ergeben sich immer wieder schöne Begegnungen. Informiert bleiben dank Apps und Internet hilft, Zwischenfälle zu verhindern. Offenheit ebenfalls. Denn auch bei bester Planung und Vorbereitung läuft manchmal alles anders. Wie auf der ersten grossen Fahrt des Ehepaars. Mit Landrover und Motorrädern und zusammen mit drei anderen Paaren zogen sie los, quer durch Afrika. Etwas blauäugig, erinnern sich die beiden. Nach 19 Monaten erreichten sie ihr Ziel – als einziges der vier Paare. Es folgten weitere Reisen, mal alleine, später mit dem gemeinsamen Sohn. Afrika, Asien, Nahost. Die Ausrüstung wurde besser, das eigene Auto – der «T-Rex» – mit viel Leidenschaft von Daniel und Brigitte Hofstetter immer detaillierter an die eigenen Wünsche angepasst. Längst sind die zwei ein eingespieltes Team. Seit Teeniejahren gehen sie zusammen durchs Leben und die Welt. Kleinere Dispute trüben die Reisefreude nicht, Lösungen finden sich immer. Und auch nach Hause kommen beide immer wieder gern – neue Eindrücke machen auch etwas reisemüde mit der Zeit.
Noch viel zu entdecken
Chef Einsatz Freddy Balsiger erklärt, dass das alte Fahrzeug 25 Jahre guten Dienst geleistet habe und nach unzähligen Einsätzen und 47’054 gefahrenen Kilometern nun durch ein neues Atemschutzfahrzeug ersetzt wurde. Dieses ist grösser und bietet entsprechend mehr Platz, sodass weiteres notwendiges Material transportiert werden kann. Im April 2016 wurde die Neuanschaffung in Angriff genommen und innerhalb eines Jahres das entsprechende Pflichtenheft erstellt und geprüft. Gemeinderat Thomas Brönnimann, Direktion Sicherheit und Liegenschaften, nahm den symbolischen Schlüssel von Marco Schär, Vogt AG, in Empfang, erläuterte kurz die Notwendigkeit der Neuanschaffung und dankte der Feuerwehr Köniz für ihren unermüdlichen Einsatz.