Auf der Strasse, bei den Leuten

Auf der Strasse, bei den Leuten

Vom 18. bis 27. Juni fand die dritte Auflage der «Kunstausstellung Zeughaus Flamatt» statt. Bis Anfang Oktober sind zudem noch Kunstwerke im öffentlichen Raum ausgestellt.

Vor der Kulturkommission Wünnewil-Flamatt kann man mit gutem Gewissen den Hut ziehen. Die dritte Auflage «Kunstausstellung Zeughaus Flamatt» (das Gebäude ist seit einigen Monaten im Besitz der Gemeinde Flamatt) hielt, was sie auch ohne grosse Worte im Vorfeld versprach.
«Über Kunst lässt sich (nicht) streiten.» Selbst der Duden weiss offenbar nicht so recht, ob man sich streiten soll oder nicht. «Kunst ist, was gefällt» tönt da schon vielversprechender. Und just dieses Kunstschaffen in all seinen Varianten war im Zeughaus zu sehen. Manch ein Besucher wird vermutlich in Erinnerung geschwelgt haben, hat man doch das Gebäude in anderem Zusammenhang erlebt, beim Fassen oder Abgeben. So ändern sich die Zeiten. Auch in der Kunst. Übrigens: Interessant war und ist es, mit zeitgenössischen Kunstschaffenden über ihre Werke zu sprechen. Was ist die Geschichte ihrer Entstehung?

Aufgrund der Corona-Auflagen durften maximal 100 Leute die Ausstellung im Innenraum besuchen. An der Vernissage musste zum Glück niemand abgewiesen werden, und am Wochenende darauf waren bereits deutlich mehr Besucher erlaubt. «Das Zeughaus war sowohl an den Wochenenden als auch unter der Woche gut besucht», freut sich Werner Keist, einer der Hauptorganisatoren. «Die Interessierten schätzen die Kunst an diesem Ort. Es ist eine spannende Lokalität.»
Noch bis am 4. Oktober sind in Flamatt und in Wünnewil an insgesamt acht Standorten Kunstwerke von J.R. Bauer, Werner Keist, Christa Lienhard, Kuno Perler, Raphael Tschachtli, David Werthmüller und Manfred Zurkinden zu sehen. In Flamatt vorwiegend entlang der Hauptstrasse, in Wünnewil vor der Kirche und auf dem Gemeindeplatz. Zum ersten Mal wird so «Kunst zu den Menschen getragen», wie Werner Keist betont. Diese Art von Ausstellung stösst auf grosses Echo, was den Organisatoren Mut macht, in den nächsten Jahren eine weitere Auflage zu starten.

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