Es ist ein sonniger Tag, das Licht durchflutet das Zimmer im Altersheim am Lilienweg und hüllt es in einen warmen Ton. Freundliche Tage wie diesen hat die Jubilarin in ihrem langen Leben schon einige erlebt. Diesen Januar feierte sie ihren hundertsten Geburtstag.
Bereits als Kleinkind galt das Interesse der heute 65-Jährigen der Kunst. Doch das Leben hat es ihr nicht einfach gemacht. Mit sechs Jahren wurde bei ihr eine frühkindliche Osteoporose und Arthritis diagnostiziert. Davon liess sie sich aber nicht ausbremsen.
Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Co. in Töpfen zu kaufen. Das war nicht immer so: In den 60er-Jahren war Konrad Munz einer der Ersten, der begann, Küchenkräuter selbst zu ziehen und in Töpfen am «Berner Märit» zu verkaufen – mit Erfolg. Der 85-jährige blickt zufrieden auf 70 Jahre Gartenglück zurück.
Als Albert Widmer im Jahr 1921 von Reiden ins Freiburgische umzog, um als Bäcker zu arbeiten, war dies für die damalige Zeit unüblich. Der selbstbewusste Luzerner behauptete sich in der Gemeinde. 100 Jahre später ist der Betrieb im Dorf fest verankert und das dazugehörige Café ein beliebter Treffpunkt.
Sarina Gygi ist 14 Jahre alt und hat schon weit über 200 Kurzgeschichten geschrieben. Vom Ehrgeiz gepackt, suchte sie auf eigene Faust nach einem Verlag, der ihr erstes Buch herausgibt. Die talentierte Schülerin hat ihre Leidenschaft schon früh entdeckt und verrät, dass sie das Haus nie ohne einen Schreiblock verlässt.
Der Weg schlängelt sich durch die malerische Landschaft. Richtung Hirschmatt wird die Strasse etwas schmaler. Einige Kurven später steht das alte Bauernhaus von Andy Krähenbühl und seiner Partnerin, eingebettet in idyllischer Wildnis. In der ehemaligen Heutenne hat sich der Handwerker 2019 seine eigene Sattlerei eingerichtet.
«Wenn am Abend die Kunden zufrieden sind und die Kasse voll ist, war es ein guter Tag», sagt Hans-Peter Meier mit einem gewitzten Lächeln auf den Lippen. Seit 17 Jahren führt er voller Elan das Schwimmbad Eywald und wird nicht müde, die Anlage in Schuss zu halten.
Was ist gute Kunst? «Sie berührt, bewegt, weckt Erinnerungen, Mitleid oder das Empfinden von Schönheit und Spannung», so drückt es Elisabeth Daly-Paris aus. Die Künstlerin liebt die dreidimensionale Gestaltung, ob auf der Leinwand oder mit realen Gegenständen.
Mit dem Projekt «Sagenhafter-Gantrisch» hat der «Naturpark Gantrisch» in Zusammenarbeit mit Partnern eine Radwanderroute entwickelt, die Sagenhaftes verspricht. Mit der 62 km langen Rundtour durch sieben Gemeinden will sich die Region als Fahrrad-Destination positionieren. Die Eröffnung ist für September geplant.
In rund 6-jähriger Eigenarbeit haben Annette und Hans Haldi das Siedi Pumpenhaus mit Fleiss und Herzblut umgebaut. Während das historische Gebäude früher als Wasserreservoir für die Milchsiederei genutzt wurde, erstrahlt es heute im neuen Glanz und soll Schauplatz für Kunstwerke werden.