«Merci vielmal.» Die letzten Worte des Gemeindepräsidenten Martin Studer an der Gemeindeversammlung fassen zusammen, was Rümligen unlängst bewegt hat. Die Gedanken für die Zukunft, die Fusion, die Beschwerde und die Lösung desselben.
Das Spital Riggisberg, die Hausärzte der Region sowie die Spitex Gantrisch haben auf eigene Initiative eine Covid-19-Impfaktion gestartet. Insgesamt können so zwischen 5000 und 7000 Personen und somit die Hälfte der Region geimpft werden.
Über 400 Teilnehmer nahmen am 8. und 9. Mai unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Jung- und Nachwuchsschwingertag teil. Nachdem das diesjährige Schwingfest abgesagt werden musste, konnte nun wenigstens den jungen Schwingern eine Wettkampfgelegenheit geboten werden.
Die Mittelländische Armenverpflegungsanstalt Riggisberg wurde am 2. Mai 1881 eröffnet. Heute heisst die Institution «Schlossgarten Riggisberg» und begleitet Menschen mit Beeinträchtigungen. Zum 140-Jahre-Jubiläum lädt ein Webmuseum ein, in der Geschichte zu stöbern.
Der Unternehmer Hans-Ulrich Müller zeigt einmal mehr sein Interesse an bedeutsamen Bauten der Region. Jüngstes Beispiel ist die Übernahme des Hotel-Restaurants Gurnigelbad durch seine Firma Bernapark AG. Diese investiert nun in eine sanfte Renovation, um das Traditionshaus bald wiederzueröffnen.
Der Applaus verrät, dass er auf Kurs ist. Michael Bürki wird für weitere vier Jahre wiedergewählt. An der Gemeindeversammlung waren aber auch weniger erfreuliche Aussichten zu entnehmen.
Das Regierungsstatthalteramt hat die Beschwerde zweier Gegner der Fusion abgelehnt. Inzwischen ist auch die Frist abgelaufen, in der sie diesen Entscheid hätten anfechten können. Bahn frei für die Fusion bereits per 1. Januar.
Es gibt jedes Jahr nur einen Platz im Studiengang «Textilkonservierung und -restaurierung». Die 23jährige Südtirolerin Mirjam Kaufmann ist eine der wenigen, die einen der begehrten Studienplätze an der Abegg-Stiftung erhalten hat.
Die jährliche Bundesratsreise führte die Schweizer Landesregierung anfangs Juli auf den Gurnigel und nach Riggisberg. Die oberste Bundesrätin kennt die Gantrisch-Region seit ihrer Kindheit und teilt ihre Verbundenheit mit dem Kollegium.