Der Sparsamkeits-Weltmeister

Der Sparsamkeits-Weltmeister

Als der kleinste Spross aus dem japanischen Autohaus erstmals vom Band rollte, erntete er auch ein wenig Kritik, weil er nur als Mildhybrid zu erwerben war. Nun aber steht er da: der Aygo als Vollhybrid. Ausgeklügelt, hübsch und sparsam.

Es ist nichts Neues bei Toyota: Gut Ding will Weile haben. Denn wenn die Japaner etwas machen, dann ganz oder gar nicht. Vor einigen Jahren begann die Erfolgswelle so richtig mit dem Yaris. «No more boring Cars (keine langweiligen Autos mehr)», sagte damals der Konzernchef, und nur wenige Monate später wurde der Yaris zum Auto des Jahres gekürt. Wegen seiner frechen Schönheit, aber auch, weil sein Vollhybridantrieb ein kleines Wunder ist. Nun hat der 3,8 m kurze Aygo diesen Vollhybridantrieb ebenfalls verpasst bekommen. Das Resultat soll ein Auto sein, das nur 3 l pro 100 km verbraucht. Das uns von der Automo Corbetti zur Verfügung gestellte Testfahrzeug soll den Beweis antreten, ob das überhaupt realistisch ist.

Verblüffend ausgeklügelt

Denn schon vor vielen Jahren versuchte Volkswagen mit dem Lupo, so etwas hinzubekommen. Das gelang nur ansatzweise – und dank viel Verzicht auf Komfort im Innenraum. Ganz anders der Aygo: Die hochwertigen Materialien im Innenraum sind typisch Toyota. Ein 10-Zoll-Bildschirm und ein 7-Zoll-Fahrerdisplay sind die zentralen Elemente. Das Steuerrad liegt exquisit in der Hand und stammt wohl ebenfalls vom Yaris. Doch nun genug des Lobs für den Innenraum: Ab in den Könizer Agglomerationsverkehr, Blick hoch in den Spiegel, wieder runter, eingliedern in den Stossverkehr, dann wieder raus aufs Land.

Das 3-Liter-Auto

Obschon die Sonne scheint, liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Kein idealer Zeitpunkt, um die Sparsamkeit zu testen – oder eben genau richtig, denn wenn er es jetzt schafft, dann sind die wärmeren Monate ein Klacks. Der Verbrauch zeigt anfänglich 5,1 l an. Die Heizung muss arbeiten, die Sitzheizung auch, das Navi sowieso. Doch dann beginnt der Verbrauch zu purzeln, stetig und immer weiter. Am Schluss stehen sagenhafte 3,1 l auf dem Display. Klar: Man darf dem 3-Liter-Auto nicht die Sporen geben, doch bei normaler Fahrt und Einstellung auf Eco erreicht der Aygo selbst im Winter Werte, die derzeit in der Automobilbranche wohl einzigartig sind.

Schön ist er auch noch

Das liegt selbstredend am Vollhybridmotor. Dieser schaltet selbstständig immer wieder von elektrisch auf Benzin und zurück. Er rekuperiert, lädt sich wieder auf und schaltet den Motor immer wieder ab. Über 50 % elektrische Fahrt schlagen zu Buche, ohne das Spielchen auf die Spitze zu treiben. Toyota bringt also einen Kleinstwagen auf den Markt, der mit ausgeklügelter Technik zum Sparwunder wird – obschon er für einen Kleinwagen mit viel Komfort daherrollt. Der Markt ist übersättigt von SUVs aller Art, doch im Kleinwagensegment sieht die Ausbeute an Autos, die sparsam und technisch ausgeklügelt sind, eher mager aus. Ein Stadtflitzer, der dazu noch gut aussieht. Wie gesagt: «No more boring Cars.»

Auf der Rückfahrt zur Automo Corbetti erwacht noch die Freude am Kreiselfahren. Der Grund ist schnell gefunden: Die technische Basis des Aygo liegt ebenfalls auf derselben Plattform wie der Yaris. Das heisst: niedriger Schwerpunkt und hohe Karosseriefestigkeit – so flitzt es sich mehr als nur gemütlich. Übrigens ist der Toyota Aygo ab 19 900 Franken erhältlich. Der wohl kleinste Preis, um einen Weltmeister zu kaufen. Den Sparsamkeits-Weltmeister.

INFO:
Mehr Informationen zum neuen Toyota Aygo sind bei Automo Corbetti erhältlich.

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