Das Wortspiel sei uns verziehen, aber man dürfte «Grandland» nicht nur als ein Auto fürs grosse, weite Land verstehen, sondern etwas vereinfacht: als grosse Landung. Ob das uns von der Garage + Carosserie Rüfenacht AG in Mühleberg zur Verfügung gestellte Testfahrzeug diesem Vergleich standhält, soll der Autotest zeigen.
Ästhetik zieht ein
Die sieben Jahre Unterschied zum Vorgängermodell machen sich auf alle Fälle schon mal optisch bemerkbar. Modern und elegant will er sein und das unterstreicht der durchgehende Lichtbalken vorne oder der typische Opel-Vizor in Schwarz mit dem leuchtendem Schriftzug «Opel» drin. Das Versprechen wird im Innenraum nicht gebrochen. Augenfällig ist die Auflösung des Bildschirms. Gestochen scharf und aufteilbar in verschiedene Bedienebenen gibt er auch Einblick in die technischen Raffinessen. Das Ambiente ansonsten wirkt – positiv gemeint – gemütlich. Vor allem, weil viel Stoff verwendet wird. Dieser harmoniert mit den Sitzen, die hochwertig verbaut sind.
Unter Strom
Dass Opel elektrisch kann, das zeigt nicht nur die Fahrzeugflotte, sondern auch die jahrelange Erfahrung über viele Modelle. Der Grandland soll 700 km Reichweite erreichen können. Das lässt aufhorchen. Möglich ist dies dank einem Batteriepaket von bis zu 98 kWh. Die Testfahrt bei nassem Wetter von Mühleberg Richtung Allenlüften, Juchlishaus, Laupen und über Gümmenen zurück löst auf: Ja, diese Reichweite ist machbar. Eine Besonderheit sei hier noch hervorgehoben: Der Grandland wird zu 100 % in Deutschland gebaut und entspringt auch der Feder der Rüsselsheimer. Äusserst angenehm während der Fahrt ist zudem das Head-up-Display, das genau die gefahrene Strasse projiziert – gross, gut lesbar und clever angeordnet.
Grosser Grandland
Was beim Fahren weniger auffällt, dafür umso mehr, wenn man um den Schönling herumläuft: Er ist deutlich grösser geworden. 4,65 m lang und 1,9 m breit. Der Opel-SUV legt um satte 17,5 cm gegenüber seinem Vorgängermodell zu. Das macht sich nicht nur bei der Beinfreiheit vorne und im Fond bemerkbar, sondern auch im Kofferraum. 550 l wecken schon fast Reisegelüste.
Ist nun also der neue «Opel Grandland Electric GS» die sogenannte grosse Landung? Der Test ergibt ein klares «Ja». Viel Platz, hochwertige Materialien, moderne Technik und ästhetische Feinheiten wie das Lichtdesign untermauern diese Aussage. Das uns von der Carrosserie + Garage Rüfenacht AG in Mühleberg zur Verfügung gestellte Testfahrzeug ist ab 42’990 Franken rein elektrisch erwerbbar. Das ist der Preis für eine grosse Landung.
INFO:
Mehr Informationen zum neuen «Opel Grandland Electeric GS» sind
bei der Carrosserie + Garage Rüfenacht AG in Mühleberg erhältlich.