Ursprünglich war eine Sanierung geplant, doch rasch zeigte sich, dass diese mehr Ressourcen beansprucht hätte als ein Neubau. Die Stimmberechtigten genehmigten den Kredit von 20,5 Mio. Franken mit hoher Zustimmung. «Das Vertrauen in der Bevölkerung war gross», sagt Gerteis. Einwohnergemeinde und Kirchgemeinde realisierten das Projekt gemeinsam. Die Eröffnung erfolgte noch vor Weihnachten, damit sich der Schulbetrieb ab Januar ganz auf den Unterricht konzentrieren konnte. Das Gebäude ist vollständig neu ausgestattet – vom Mobiliar bis zur Technik. Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler seien durchwegs positiv gewesen. Zur Einweihung erkundeten sie das Haus bei einem Postenlauf; jedes Schulzimmer wurde klassenweise mit einem roten Band eröffnet. Der Neubau bietet mehr Fläche, zusätzliche Gruppenräume sowie Multifunktionszonen in den Gängen und ist auf den Lehrplan 21 ausgerichtet. Während der Bauzeit diente ein umgebautes ehemaliges Laborgebäude als Provisorium. Der Unterschied zu den neuen Begegnungs- und Lernzonen sei «frappant». Auch die Aula spielt eine zentrale Rolle. Sie steht Vereinen und dem Dorfleben offen und überzeugt mit verbesserter Akustik und moderner Tonanlage. «Man merkte in den Jahren ohne Aula, wie bedeutend sie ist», so Gerteis. Die Abrechnung des Projekts liegt gemäss aktueller Prognose rund 5 % über dem bewilligten Kredit und ist noch nicht abgeschlossen. Eine Steuererhöhung war und ist nicht vorgesehen. Gerteis betont die lange und vorausschauende Planung aller Beteiligten.
Wie Generationenwohnen gelingen kann
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