Gefragt: Geduld und Glück

Gefragt: Geduld und Glück

Die Nordwestschweizer gewinnen mit Nick Alpiger nach zwölf Jahren wieder auf ihrem Hausberg und nehmen acht Kränze mit nach Hause – so viele wie noch nie. Keine Überraschung, sondern der gerechte Lohn für jahrelange Aufbauarbeit. Trotz einer ernüchternden Schlussbilanz für die Sensler Schwinger schürt genau dieser Umstand die Hoffnung.

Gleich mehrere aufstrebende Nordwestschweizer Schwinger kommen langsam aber sicher an der nationalen Spitze an. Die Südwestschweizer sind noch nicht an diesem Punkt. Doch die Aufbauarbeit ist in vollem Gang. Während Silvan Zbinden aus einer Verletzung zurückkommt und im späteren Verlauf des Fests noch etwas Tribut zollt, kämpft sich Christoph Baeriswyl nach der Niederlage gegen den späteren Festsieger wieder heran. Ausgerechnet Schwingerkönig (und Zweitplatzierter) Armon Orlik bekommt er im letzten Gang. Er verliert, kehrt aber mit einem starken Notenblatt heim. Auch Leon Pellet verliert nur die beiden Gänge gegen die Eidgenossen. Nicolas Sturny musste vor dem Fest Forfait geben. Die Ausrufezeichen setzen die beiden Tornare-Brüder aus dem Greyerz. Nach vier Gängen liegen sie sogar in Führung, bis sich dann ein Drama sondergleichen abspielt, sie die letzten beiden Gänge verlieren und damit auch die Kränze. Der erst 19-jährige Laurent Tornare trainiert ab und an mit den Schwarzenburgern. Die Südwestschweizer lassen aufhorchen, mehr noch nicht. Sie werden stärker und dürfen das Beispiel der Nordwestschweizer durchaus als Motivation vom Weissenstein mitnehmen. Mit Geduld und Glück werden auch sie eines Tages am Schwarzsee ein solches Fest zeigen…

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