An den Bau werden höchste Ansprüche bezüglich Brand-, Erdbeben- und Einbruchschutz gestellt. 23 Millionen Franken und drei Jahre Bauzeit wurden insgesamt in die Realisierung des Projekts investiert. Der Grund für diesen Aufwand: «mb-microtec» arbeitet mit Tritium, einem schwach radioaktiven Gas. Dieses wird in winzige, mit farbigem Zinksulfid beschichtete Glasröhrchen gefüllt. Die Schicht bringt die Elektronen, die das Tritium ausstrahlt, zum Leuchten – und zwar über Jahrzehnte, ohne externe Energiequelle. Die Technologie hat «mb-microtec» selbst entwickelt und ist Marktführer in der Herstellung der weltweit kleinsten selbstleuchtenden Glasröhrchen, die unter der Marke «trigalight» vertrieben werden, und zum Beispiel Flugzeug-Cockpits oder Zifferblätter und Zeiger von Uhren zum Leuchten bringen.
Ende Oktober wurde der Neubau im Beisein von prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft feierlich eingeweiht. Als Gastredner amtete Alt-Bundesrat Adolf Ogi, der sich sichtlich beeindruckt zeigte: «In die Zukunft zu investieren, erfordert viel Mut. Diesen hat die «mb-microtec» mit dem Bau des neuen Firmensitzes und den eigens vorangetriebenen Innovationen unter Beweis gestellt. Auch ihr unermüdlicher Unternehmens- und Pioniergeist ist bemerkenswert. Eine Firma, die Lichtquellen herstellt, die ohne äussere Energiezufuhr jahrzehntelang leuchten, hat wahrlich selbst eine leuchtende Zukunft.»
Wie Generationenwohnen gelingen kann
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