Zwischen Kastenwagen, Baucon-
tainern und einem grossen Vorplatz ist fast schon ein «neues Zuhause» für Philipp von Dach und sein Team entstanden. Eine intensive Zeit, nun geht das Bauvorhaben in den Endspurt. Die Rückkehr von Emil Frey auf ihr ehemaliges Gelände an der Freiburgstrasse ist eine Ansage, ein Gebäude für morgen.
Architektur mit
Überraschungseffekt
Los geht die Führung mitten im verglasten Vorderteil des Gebäudes. Einige Handwerker montieren mit fahrbaren Hebebühnen die Lichter, ein anderer spitzt die Bereiche zwischen den Platten weg, wo Stromzugänge aus dem Boden kommen. Der Innenteil setzt architektonisch Akzente. Herzstück ist der grosszügige Showroom, der durch ein ungewöhnliches Element im Hintergrund geprägt wird: Ein scheinbar schwebender, hängender Innenbereich, auf den eine geschwungene Treppe führt, verleiht dem Raum eine besondere Dynamik und sorgt für eine offene, moderne Atmosphäre. Künftig werden hier die Fahrzeuge präsentiert. Links Kia, rechts Peugeot und Citroën. Gut zu erkennen, weil jedes Auto seine eigene Farbwelt erhalten wird. «Früher standen möglichst viele Autos im Showroom, heute setzen wir auf eine gezielte Auswahl», verrät der Geschäftsführer. Ein spezieller Raum ist ausschliesslich für die Übergabe neuer Fahrzeuge vorgesehen. Der Moment, in dem Kundinnen und Kunden ihr Auto erstmals in Empfang nehmen, erhält damit eine eigene Bühne.
Effizienz in Werkstatt und Carrosserie
Weiter geht der Rundgang in die zukünftige Werkstatt. Hier montieren Fachmänner gerade einen der vielen verschiedenen Autolifte. Von Dach zeigt die Anordnung. Emil Frey legt viel Wert auf einen möglichst effizienten Arbeitsablauf und auf Sicherheit. Die Werkstatt ist so konzipiert, dass die verschiedenen Arbeitsstationen logisch und effizient aufeinander folgen. Wege werden verkürzt, Abläufe schlank und die ein- und ausgehenden Fahrzeuge kommen einander nicht in die Quere. Das gleiche Prinzip gilt auch für das ganze Stockwerk darunter. Jawohl, kaum zu glauben, aber der gewaltige Bau ist komplett «unterkellert». Ein besonderes Augenmerk gilt deshalb der eigenen Carrosserie-Abteilung sowie der integrierten Lackiererei, welche sich im Untergeschoss befinden. Beide sind mit modernsten Einrichtungen ausgestattet, und sämtliche Arbeiten erfolgen direkt vor Ort. «Staub ist in der Lackiererei unser Feind», erklärt von Dach und zeigt, welche grossen Frisch- und Abluftanlagen hier integriert sind. Die Technik der Lüftung endet in drei grossen Schornsteinen, die im hinteren Gebäudeteil herausragen und bereits von den Mitarbeitenden liebevoll «Titanic» genannt werden.
Waschstrasse der neuen
Generation
Inzwischen führt der Chef wieder nach draussen und geht in den hinteren Teil des Geländes, auf dem ein Neubau entstanden ist. Das technische Highlight ist die neue, vollautomatische und stets bediente Autowaschstrasse im hinteren Teil des Geländes. Sie verfügt über ein Doppelspur-Förderband und gilt als besonders ruhig und sicher, was bei modernen Fahrzeugen und all ihren Assistenzsystemen wichtig ist. Einer der wenigen Orte, an denen keine regionalen Handwerker montieren, sondern eine Equipe aus Deutschland arbeitet. Das Doppelspursystem ist so neu, dass es noch nicht viele Experten dafür gibt. Und für alle, die ihr Auto lieber von Hand waschen, sind die entsprechenden Aussparungen für die selbstbedienten Waschboxen bereits zu erkennen. Ergänzt wird das Angebot durch moderne Staubsaugerstationen für die gründliche Innenreinigung der Fahrzeuge. Nachhaltigkeit auf dem Dach solcher Autohäuser erzeugen mit all ihren Arbeiten auch Abfälle, die räumlich gesondert gelagert und nach Norm korrekt entsorgt werden müssen. Das betrifft das Altöl, Filter, Eisen – alles, was gesammelt werden muss, kommt zwecks korrekter Entsorgung in eine eigene Recyclingstelle. Damit setzt der Betrieb in sämtlichen Bereichen auf saubere und nachhaltige Arbeitsumsetzung. Generell spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle im neuen Autohaus. Auf dem Dach ist eine grosse Solaranlage installiert, die den grössten Teil des Energiebedarfs decken wird. Pikantes Detail am Eingang: Auch das kleine Autounterstelldach gleich vorne an der Freiburgstrasse wird mit Solarpanelen ausgestattet. Diese Energie speist zudem auch 16 Ladestationen für Elektrofahrzeuge, die auf dem Grundstück errichtet werden. Für Philipp von Dach wird es Zeit, sich wieder vielen Anfragen zu widmen. Während des Rundgangs läutet immer wieder das Telefon von Philipp von Dach. Doch das muss warten. Jetzt nimmt er sich erst einmal Zeit für die Könizer Zeitung | Der Sensetaler. Derzeit laufen auf der Baustelle die letzten Arbeiten. Kabel werden verlegt, Maschinen getestet, Details abgestimmt, Endspurt. Die Türen werden bald offiziell öffnen. Das neue Autohaus von Emil Frey zeigt sich als moderner Verkaufs- und Servicepunkt in Bern Bümpliz. Ebenfalls setzt es Zeichen für eine moderne Baustruktur, Eleganz, Energieeffizienz, neueste Infrastruktur und Technik entlang der Automeile. Bis zur Eröffnung begleitet der künftige Geschäftsführer weiterhin aufmerksam jede Bauetappe – und erweitert dabei ganz nebenbei sein inzwischen erstaunlich umfangreiches Bauvokabular.
Von Dach und seine Crew freuen sich sehr darauf, ihren Kundinnen und Kunden bald ein erstklassiges Autohauserlebnis in neuen Räumlichkeiten zeigen zu können.
Termine
Operative Eröffnung am 27. April. Grosse Eröffnungsausstellung am
23. & 24. Mai.