Neben den nationalen und der kantonalen Vorlagen haben auch einige Berner Gemeinden kommunale Anliegen vors Volk gebracht. In Köniz geht es um den Bau einer Passerelle beim Bahnhof Niederwangen sowie um den Kauf einer Liegenschaft an der Gartenstadtstrasse. Beide Begehren des Gemeinderats hat das Volk gutgeheissen. Jedoch unterschiedlich klar.
Der Gemeinderat will die Kompetenzen neu regeln und die Direktionen anders zuteilen. Ein Vorhaben, das auf Skepsis im Parlament stösst. Nicht unbedingt des Inhalts wegen, sondern aufgrund der Art und Weise.
Die im März in den Gemeinderat oder Generalrat Gewählten des Sensebezirks wurden am 25. April vereidigt. Ansprachen und die Vereidigungszeremonie verliehen dem Anlass seine Würde.
Die diesjährige Frühjahres-Gemeindeversammlung stand ganz im Zeichen der Jahresrechnung 2025 – nicht zuletzt wegen der markanten Differenz zwischen dem erwarteten Defizit und dem erzielten Ertragsüberschuss.
Die Gemeindeversammlung ist Vergangenheit. Neu übernimmt der Generalrat diese Funktion. Die neu Gewählten trafen sich Anfang Mai zu ihrer ersten Sitzung.
Dank eines weiteren Jahres mit erfreulichen Steuereinnahmen resultiert ein ausgeglichenes Ergebnis. So erfreulich dies sein mag, die Verschuldung steigt an und der Investitionsstau hat sich noch lange nicht aufgelöst.
Im Kanton Bern gibt es einen Leitfaden «Religiöse Symbole», der in diesen Tagen überarbeitet wird. Eine Motion von Grossrat Reto Zbinden (SVP) fordert nun, dass man noch etwas weiter geht und das bernische sowie schweizerische Kulturgut besser in den schulischen Unterricht einbindet.
Der Breitensport ist in vielerlei Hinsicht wichtig und dennoch bedroht. Vielen Sportvereinen fehlen die helfenden Hände und Ressourcen, um die ehrenamtlichen Tätigkeiten abdecken zu können. Der Sportfonds soll Abhilfe schaffen, so die Idee einiger Grossrätinnen und Grossräte des Kantons Bern.
Ist ein Gebäude im Denkmalschutz als «schützenwert» und nicht nur «erhaltenswert» eingestuft, ist ein Abbruch nahezu unmöglich. Das sorgt für aufreibende Situationen, weshalb eine Gruppierung um GLP, EDU, SVP, die Mitte und FDP, diese nun lockern möchte.
Die Agglomerationen haben die Wahlen entschieden. Doch Spannung erzeugt hat die Stadt Bern. Ausserhalb der Ballungszentren ist die SVP unangefochtene Siegerin mit sieben Sitzgewinnen. Im urbanen Raum legt die SP um drei Sitze zu.